22. Juni
Der 22. Juni ist der 173. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 174. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 192 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse
Politik und Weltgeschehen
- 168 v. Chr.: Dem römischen Heer unter Aemilius Paullus gelingt es nach dreijähriger Kriegführung, die makedonischen Streitkräfte in der Schlacht von Pydna in Griechenland zu besiegen und damit das Diadochenreich der Antigoniden zu vernichten.
- 363: Nach der vergeblichen Belagerung von Ktesiphon während des Feldzugs des römischen Kaisers Julian Apostata gegen die Sassaniden kommt es zur Schlacht von Maranga, die zwar unentschieden endet, bei der der Kaiser aber schwere Verletzungen davonträgt, denen er vier Tage später erliegt. Sein Nachfolger Jovian muss einem für Rom ungünstigen Frieden zustimmen.
- 813: In der Schlacht von Adrianopel fügen die Bulgaren knapp zwei Jahre nach der Schlacht von Pliska dem Byzantinischen Reich unter Michael I. eine weitere schwere Niederlage zu und tauchen fünf Tage später vor den Toren Konstantinopels auf.
- 1372: Im Hundertjährigen Krieg beginnt die zweitägige Seeschlacht von La Rochelle zwischen einer französisch-kastilischen Flotte und den Engländern.
- 1450: Der Erste Markgrafenkrieg endet mit einem Friedensschluss in Bamberg. Die Freie Reichsstadt Nürnberg erhält alle von Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach eroberten Gebiete zurück.
- 1476: Burgunderkriege: Die Schweizer Eidgenossen besiegen Karl den Kühnen in der Schlacht bei Murten.
- 1527: Prinz Fatahillah aus dem Königreich Demak zerstört mit seinen Truppen die mit den Portugiesen verbündete Hafenstadt Sunda Kelapa im heutigen Indonesien und errichtet in der Folge an der gleichen Stelle die Stadt Jakarta.
- 1593: In der Schlacht bei Sissek können Kroatisch-Habsburgisch-Ungarische Truppen ein über den Grenzfluss Kupa eingedrungenes osmanisches Heer, das zahlenmäßig stark überlegen ist, besiegen. Der Tod von 20.000 seiner Leute und ihres Befehlshabers veranlasst Sultan Murad III. zur formellen Kriegserklärung gegenüber Kaiser Rudolf II., womit der so genannte Lange Türkenkrieg ausbricht.
- 1633: Wegen der Verteidigung des heliozentrischen Weltbilds des Kopernikus kommt es in Rom zum Schauprozess gegen Galileo Galilei.
- 1784: Per Edikt verbietet Kurfürst Karl Theodor von Bayern alle ohne landesherrliche Bestätigung gegründeten Geheimgesellschaften, darunter den Illuminatenorden.
- 1815: Napoléon Bonaparte dankt zum zweiten und letzten Mal als Kaiser der Franzosen ab.
- 1919: Der Jurastudent Jens Olivur Lisberg hisst in seinem Heimatort Fámjin die erste Flagge der Färöer.
- 1933: Der SPD wurde durch den faschistischen Innenminister Wilhelm Frick jedwede Tätigkeit verboten.
- 1940: Frankreich unterzeichnet den Waffenstillstand von Compiègne mit dem Deutschen Reich.
- 1941: Deutscher Überfall auf die Sowjetunion, Unternehmen Barbarossa.
- 1941: Beginn der Besetzung des Baltikums durch das Deutsche Reich.
- 1941: Im kroatischen Sisak wird die erste jugoslawische Partisaneneinheit zur Bekämpfung der Deutschen Wehrmacht im nach dem Balkanfeldzug besetzten und aufgespaltenen Jugoslawien gegründet.
- 1944: Beginn der Operation Bagration, die Rote Armee vernichtet die Heeresgruppe Mitte
- 1953: Der West-Berliner Senat beschließt in Gedenken an den DDR-Volksaufstand die Umbenennung der Charlottenburger Chaussee in Straße des 17. Juni.
- 1990: Während in Berlin die zweite Runde der Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag beginnt, wird der Checkpoint Charlie abgebaut.
- 1996: Ägypten. Die Gipfelkonferenz der Arabischen Liga in Kairo bekräftigt ihren Willen zum Frieden und erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen.
- 2005: Jürgen Rüttgers (CDU) wird neuer Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen nach fast 39 Jahren SPD-Herrschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.
- 2005: Das deutsche Bundeskabinett billigt einen Vorschlag von Innenminister Otto Schily zur Einführung eines Reisepasses mit maschinenlesbaren biometrischen Daten (ePass).
Wirtschaft
- 1998: Die „Konvertibilna Marka“ ersetzt alle 3 bestehenden Währungen in Bosnien und Herzegowina.
Wissenschaft und Technik
- 1675: Charles II von England gründet das königliche Observatorium in Greenwich, das seit 1884 den Nullmeridian markiert.
- 1936: An der Universität Wien ermordet der ehemalige Student Hans Nelböck seinen Hochschullehrer Moritz Schlick. Der Wiener Kreis, in dem Logischer Empirismus als ein philosophischer Ansatz diskutiert wird, endet mit Schlicks Tod.
- 1959: Das Abkommen zur Gründung des Deutsch-Französischen Forschungsinstituts Saint-Louis (ISL) für Forschung auf dem Gebiet des Waffenwesens tritt in Kraft.
- 1978: Der Astronom James W. Christy entdeckt Charon, den größten Mond des Pluto.
- 2005: Ein Spannungsabfall legt für mehrere Stunden das komplette Netz der SBB und damit den Eisenbahnverkehr in der Schweiz lahm.
Gesellschaft
- 1634: Der niederländische Maler Rembrandt van Rijn heiratet Saskia van Uylenburgh.
Religion
- 431: Das dritte ökumenische Konzil, das Konzil von Ephesos, beginnt.
- 816: Stephan IV. wird als Nachfolger von Leo III. zum Papst gewählt.
Natur und Umwelt
- 2006: Im Australia Zoo in Queensland stirbt die Galápagos-Riesenschildkröte Harriet (* ca. 1830), die als eines der ältesten bekannten Lebewesen der Welt gilt.
Katastrophen
- 1893: Während eines Manövers im Mittelmeer kollidieren vor Tripolis die beiden britischen Kriegsschiffe HMS Camperdown und HMS Victoria. 358 Soldaten, unter ihnen Flottenchef George Tryon, finden beim Untergang der HMS Victoria den Tod.
- 1962: Eine Boeing 707 der Air France stürzt bei schlechtem Wetter auf Guadeloupe ab. 113 Menschen sterben.
- 2002: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Iran fordert 261 Todesopfer.
- 2008: Die philippinische Fähre Princess of the Stars läuft während des Taifuns Fengshen auf Grund und sinkt. Etwa 800 Menschen sterben, nur 56 Passagiere überleben die Katastrophe.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport
- 1938: Im New Yorker Yankee Stadium verliert Max Schmeling im Kampf um die Boxweltmeisterschaft im Schwergewicht gegen Joe Louis durch technischen KO in der ersten Runde.
- 1974: Im Hamburger Volksparkstadion gewinnt die Mannschaft der DDR durch ein Tor von Jürgen Sparwasser das WM-Vorrundenspiel gegen die bundesdeutsche Auswahl mit 1:0.
- 1979: Im New Yorker Madison Square Garden besiegt Larry Holmes Mike Weaver durch technischen KO und wird neuer Boxweltmeister im Schwergewicht nach Version des WBC.
- 1980: Im Finale der Fußball-Europameisterschaft besiegt Deutschland durch zwei Tore von Horst Hrubesch Belgien mit 2:1.
- 1986: Im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Argentinien und England erzielt Diego Maradona sowohl das berühmte Tor mit der „Hand Gottes“ als auch das WM-Tor des Jahrhunderts.
- 2006 Mit zwei Toren im WM-Vorundenspiel gegen Japan stellt Ronaldo Gerd Müllers seit 32 Jahren bestehende Bestmarke von 14 Toren bei Fußballweltmeisterschaften ein.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
Geboren
Vor dem 19. Jahrhundert
- 1435: Otto II. von der Pfalz-Mosbach (Otto Mathematicus), Pfalzgraf und Herzog in Bayern, Astronom
- 1607: Johann Benedikt Carpzov I., deutscher evangelischer Theologe
- 1613: Lambert Pietkin, belgischer Komponist und Organist
- 1646: Maria Francisca Elisabeth von Savoyen, Königin von Portugal
- 1653: André-Hercule de Fleury, französischer Kardinal und Staatsmann
- 1744: Johann Christian Erxleben, deutscher Gelehrter
- 1760: Joseph Ludwig Colmar, erster Bischof von Mainz nach dem Ende des Mainzer Erzbistums
- 1763: Étienne-Nicolas Méhul, französischer Komponist
- 1767: Wilhelm von Humboldt, deutscher Gelehrter und Staatsmann
- 1770: Wilhelm Traugott Krug, deutscher Philosoph
19. Jahrhundert
- 1805: Ida von Hahn-Hahn, deutsche Schriftstellerin
- 1805: Giuseppe Mazzini, italienischer Gründer des „Jungen Italiens“ im 19. Jahrhundert
- 1821: Theodor Möbius, deutscher Nordist
- 1837: Paul Morphy, US-amerikanischer Schachspieler des 19. Jahrhunderts
- 1837: Paul Bachmann, deutscher Mathematiker
- 1859: Frank Damrosch, deutsch-US-amerikanischer Dirigent und Musikerzieher
- 1860: Wilhelm Schneidewind, deutscher Agrikulturchemiker
- 1861: Maximilian Graf von Spee, deutscher Marineoffizier
- 1864: Hermann Minkowski, deutscher Mathematiker und Physiker
- 1874: Viggo Jensen, dänischer Gewichtheber, Schütze und Leichtathlet
- 1874: Walter F. Otto, deutscher Altphilologe und Religionswissenschaftler
- 1875: Johannes Baader, deutscher Architekt und Schriftsteller
- 1876: José Rolón, mexikanischer Komponist
- 1879: John Joseph Dempsey, US-amerikanischer Politiker
- 1885: Milan Vidmar, slowenischer Ingenieur für Elektrotechnik und Schachmeister
- 1887: Julian Huxley, englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller
- 1888: Jeanette Wolff, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
- 1888: Lo La Chapelle, niederländischer Fußballspieler
- 1892: Ludwig Bäte, deutscher Schriftsteller
- 1892: Robert Ritter von Greim, deutscher Generalfeldmarschall
- 1897: Norbert Elias, Soziologe, Philosoph und Dichter deutsch-jüdischer Abstammung
- 1898: Erich Maria Remarque, deutscher Schriftsteller (Im Westen nichts Neues)
- 1899: Hedwig Jochmus, deutscher Politiker und MdB
- 1900: Oskar Fischinger, deutscher Filmemacher, Pionier des abstrakten Films
20. Jahrhundert
1901–1950
- 1901: Luise Albertz, deutsche Politiker und MdB
- 1903: John Dillinger, erster Mensch, den das FBI als Staatsfeind Nr. 1 betrachtete
- 1905: Walter Leigh, britischer Komponist
- 1906: Anne Morrow Lindbergh, US-amerikanische Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A. Lindbergh
- 1906: Billy Wilder, österreichisch-US-amerikanischer Filmregisseur und Produzent
- 1908: Beaumont Newhall, US-amerikanischer Autor, Fotohistoriker und Kurator
- 1909: Robert Wehgartner, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1910: Axel von Ambesser, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor
- 1910: Konrad Zuse, deutscher Bauingenieur und Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers
- 1913: Heinrich Hogrebe, deutscher Forstmann und Offizier im Zweiten Weltkrieg
- 1916: Emil Fackenheim, deutscher Philosoph und Rabbi
- 1917: George Fonder, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1917: Jean Hubeau, französischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge
- 1919: Henri Tajfel, britischer Sozialpsychologe
- 1922: Bill Blass, US-amerikanischer Modedesigner
- 1922: Mousey Alexander, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
- 1922: Juan Amenábar, chilenischer Komponist
- 1923: José Giovanni, französisch-schweizerischer Schriftsteller und Filmemacher
- 1926: Ruth Zechlin, deutsche Komponistin
- 1927: Herbert Hisel, deutscher Humorist
- 1928: Ralph Waite, US-amerikanischer Schauspieler (Die Waltons)
- 1930: Juri Petrowitsch Artjuchin, sowjetischer Luftwaffenoffizier und Kosmonaut
- 1930: Roy Drusky, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1932: Amrish Puri, indischer Schauspieler
- 1932: Prunella Scales, englische Schauspielerin
- 1932: Soraya Esfandiary Bakhtiari, zweite Ehefrau von Mohammad Reza Pahlavi
- 1933: Dianne Feinstein, US-amerikanische Politikerin
- 1934: Günter Ashauer, Leiter der Deutschen Sparkassenakademie
- 1934: Herbert Schimansky, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 1936: Hermeto Pascoal, Multi-Instrumentalist und avantgardistischer Musiker aus Brasilien
- 1936: Kris Kristofferson, US-amerikanischer Country-Sänger und Schauspieler
- 1938: Virginio De Paoli, italienischer Fußballspieler und -trainer
- 1939: Jerzy Grzegorzewski, polnischer Theaterregisseur
- 1939: Robert Kramer, US-amerikanischer Filmemacher
- 1939: Heikki Sarmanto, finnischer Jazzpianist und -komponist
- 1941: Ed Bradley, US-amerikanischer Journalist
- 1941: Sissy Löwinger, österreichische Schauspielerin
- 1942: Eddie Prévost, britischer Improvisations-Schlagzeuger
- 1943: Klaus Maria Brandauer, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1943: Marita Lange, deutsche Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin
- 1944: Brigitte Adler, deutsche Politikerin und MdB
- 1944: Eduard Berger, deutscher Theologe und Bischof der Pommerschen Landeskirche
- 1944: Helmut Dietl, deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1944: Volker Koepp, deutscher Dokumentarfilmer
- 1944: Michael Schneider, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 1945: Rainer Brüderle, deutscher Politiker, MdB und Wirtschaftsminister
- 1946: Eliades Ochoa, kubanischer Gitarrist und Sänger
- 1946: Jozef Oleksy, polnischer Politiker
- 1947: Octavia Butler, US-amerikanische Science-Fiction-Autorin
- 1947: Howard Kaylan, US-amerikanischer Sänger
- 1948: Todd Rundgren, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1949: Meryl Streep, US-amerikanische Schauspielerin
- 1949: Peter Gauweiler, deutscher Politiker und MdB
- 1950: Zenonas Petrauskas, litauischer Völkerrechtler und Politiker
1951–2000
- 1952: Graham Greene, kanadischer Schauspieler und Oneida-Indianer
- 1953: Cyndi Lauper, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1954: Wolfgang Becker, deutscher Regisseur
- 1957: Arkadi Ghukassjan, Präsident der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach
- 1957: Ron Haslam, britischer Motorradrennfahrer
- 1958: Bruce Campbell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959: Tristán Bauer, argentinischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Kameramann
- 1959: Nicola Sirkis, französischer Musiker
- 1959: Stéphane Sirkis, französischer Musiker
- 1960: Margrit Klinger, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1961: Jimmy Somerville, englischer Musiker
- 1962: Campino, deutscher Sänger
- 1962: Clyde Drexler, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1963: Antje Kempe, deutsche Leichtathletin
- 1964: Dan Brown, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1964: Miroslav Kadlec, tschechischer Fußballspieler
- 1964: Ulrike Sarvari, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1966: Emmanuelle Seigner, französische Schauspielerin
- 1967: Paul Stanton, ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1968: Darrell Armstrong, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1968: Michael Brück, deutscher Jurist und Hochschulprofessor
- 1970: Martin Rütter, deutscher Tierpsychologe
- 1972: Michael Wendler, deutscher Schlagersänger und -komponist
- 1973: Sonya Kraus, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1974: Donald Faison, US-Amerikanischer Schauspieler, Komponist, Rettungsschwimmer
- 1975: Andreas Klöden, deutscher Radrennfahrer
- 1977: Bernadette Heerwagen, deutsche Schauspielerin
- 1979: Thomas Voeckler, französischer Radprofi
- 1981: Mathias Abel, deutscher Fußballspieler
- 1982: Andoni Iraola, baskisch-spanischer Fußballspieler
- 1984: Luciano van den Berg, niederländischer Fußballspieler
- 1988: Valentine, deutsche Sängerin
Gestorben
Vor dem 20. Jahrhundert
- 1276: Innozenz V., Papst
- 1389: Giovanni de Dondi, italienischer Gelehrter und Hochschullehrer
- 1521: Leonardo Loredan, Doge von Venedig
- 1535: John Fisher, katholischer Geistlicher in England
- 1569: Melchior Acontius, deutscher Humanist und Lyriker
- 1600: Samuel Fischer, deutscher Theologe
- 1627: François de Montmorency-Bouteville, französischer Adliger
- 1714: Matthew Henry, britischer presbyterianischer Pfarrer und Bibelkommentator
- 1777: Johann Joseph Christian, deutscher Bildhauer und Holzschnitzer
- 1788: Jan Tesánek, tschechischer Gelehrter und Autor wissenschaftlicher Literatur
- 1802: Susette Gontard, große Liebe des Dichters Friedrich Hölderlin
- 1803: Wilhelm Heinse, deutscher Dichter
- 1813: Anton Graff, deutscher Portraitmaler
- 1874: Howard Staunton, britischer Schachspieler, Schachjournalist und Shakespeare-Forscher
- 1885: Muhammad Ahmad, genannt al-Mahdi, islamisch-politischer Führer, Anführer des Mahdi-Aufstandes im Sudan
- 1887: E. Marlitt, deutsche Schriftstellerin des Biedermeier
- 1896: Benjamin H. Bristow, US-amerikanischer Politiker
20. Jahrhundert
- 1905: Francis R. Lubbock, US-amerikanischer Politiker, 9. Gouverneur von Texas
- 1912: Ion Luca Caragiale, rumänischer Schriftsteller
- 1923: Morris Rosenfeld, US-amerikanisch-jiddischer Lyriker
- 1924: Paul Mankiewitz, deutscher Bankier
- 1925: Felix Klein, deutscher Mathematiker
- 1930: Karl von Amira, deutscher Rechtshistoriker
- 1936: Moritz Schlick, deutscher Philosoph
- 1940: Walter Hasenclever, expressionistischer deutscher Schriftsteller
- 1940: Wladimir Peter Köppen, deutscher Meteorologe, Klimatologe und Botaniker
- 1950: Kurt Fischer, Politiker der SED
- 1950: Julio Fonseca, costaricanischer Komponist
- 1959: Hermann Brill, deutscher Politiker, NS-Widerstandskämpfer
- 1965: David O. Selznick, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1969: Judy Garland, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1969: Mirko Jelusich, österreichischer Schriftsteller
- 1970: William Melville Martin, kanadischer Politiker und Richter
- 1970: Grete Wiesenthal, österreichische Tänzerin
- 1971: Heinrich Fassbender, deutscher Politiker
- 1972: Elton Britt, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1973: Friedl Czepa, eigentlich Friederike Pfaffeneder, österreichische Schauspielerin
- 1974: Darius Milhaud, französischer Komponist
- 1977: Elisabeth Müller, schweizerische Jugendschriftstellerin
- 1978: Jens Otto Krag, dänischer Politiker
- 1979: Louis Chiron, monegassischer Rennfahrer
- 1984: Gerhard Frommel, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1984: Joseph Losey, US-amerikanischer Regisseur
- 1984: Marianne Strauß, deutsche Ehefrau von Franz Josef Strauß
- 1987: Fred Astaire, US-amerikanischer Tänzer, Sänger und Schauspieler
- 1990: Ilja Michailowitsch Frank, russischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1992: Peter Müller, deutscher Boxer
- 1994: Ludwig Mecklinger, Minister für Gesundheitswesen der DDR
- 1996: Terrel Bell, US-amerikanischer Politiker
- 1996: Edmund Heinen, deutscher Professor für BWL an der Universität München
- 1999: Guy Tunmer, südafrikanischer Autorennfahrer
21. Jahrhundert
- 2001: Luis Carniglia, argentinischer Fußballspieler und -trainer
- 2002: Conrad Hansen, deutscher Pianist
- 2003: Wassili Wladimirowitsch Bykow, weißrussischer Schriftsteller
- 2004: Bob Bemer, US-amerikanischer Computerpionier
- 2004: Mattie Stepanek, US-amerikanischer Lyriker
- 2004: Thomas Gold, US-amerikanischer Astrophysiker
- 2005: Carson Parks, US-amerikanischer Musiker
- 2006: Alexander Jahr, deutscher Verleger und Rechtsanwalt
- 2007: Bernd Becher, deutscher Fotograf
- 2008: Klaus Michael Grüber, deutscher Theater- und Opernregisseur
- 2008: George Carlin, US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Autor
- 2008: Albert Cossery, frankophoner ägyptischer Schriftsteller
- 2008: Gerhard Meier, Schweizer Schriftsteller
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Eberhard von Biburg, Erzbischof von Salzburg (katholisch)
- Hl. John Fisher, englischer Geistlicher und Märtyrer (katholisch)
- Hl. Thomas Morus, englischer Märtyrer, Staatsmann und humanistischer Autor (katholisch)
- Hl. Alban von England, der erste christliche Märtyrer in Britannien (anglikanisch, katholisch)
- Hl. Aaron von Caerleon, englischer Märtyrer
- Zehntausend Märtyrer, diese Legende von den 10.000 Rittern entstand um die Zeit der Kreuzzüge und hat keine historische Wahrheit. Sie sollte wohl die Kreuzfahrer in ihrem Glauben und Durchhaltewillen bestärken.
- Namenstage
- Achatius, Eberhard, Paulinus, Rotraut, Thomas
- Staatliche Feier- und Gedenktage
Weitere Einträge enthält die Liste der Gedenk- und Aktionstage.
Commons: 22. Juni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien