24-Stunden-Rennen von Le Mans

Dieser Artikel behandelt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Automobile, für das 24-Stunden-Motorradrennen siehe 24-Stunden-Motorradrennen von Le Mans.
Le Mans: Streckenverlauf
Bentley, 1929

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist ein Langstreckenrennen für Sportwagen, das vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) in der Nähe der französischen Stadt Le Mans veranstaltet wird.

Die sogenannten 24 Heures du Mans für Automobile werden seit 1923 (damals über eine Distanz von circa 17,3 km) auf dem ab 1932 etwa 13,5 km langen Circuit des 24 Heures du Mans südlich der Stadt ausgetragen, dessen Abschnitte normalerweise auch als Landstraßen genutzt werden. Motorradfahrer hingegen fahren ihr 24 Heures du Mans moto genanntes Rennen auf der wesentlich kürzeren permanenten Rennstrecke Circuit Bugatti.

1955 kam es bei den 24h du Mans zur größten Katastrophe des Motorsports, als durch den tödlichen Unfall eines Teilnehmers weitere 83 Menschen ums Leben kamen.

Inhaltsverzeichnis

Rekorde

Der Brite Jackie Oliver absolvierte in den Vortests 1971 die kürzeste Rundenzeit, mit 3:13,6 (250,457 km/h). Als schnellste Rennrunde nennen die Organisatoren jene 3:18,4 Minuten, die Jackie Oliver während des Rennens 1971 mit einem Porsche 917 Langheck fuhr und dabei einen Rundenschnitt von 244,387 km/h auf der damals 13,469 km langen Bahn erreichte [1]. Jedoch wurde 2008 auf der durch Schikanen 160 m längeren Strecke von einem Peugeot mit 246,068 km/h ein höherer Schnitt erzielt.

Die schnellste Qualifikationsrunde konnte 1985 von Hans-Joachim Stuck und Derek Bell auf einem Porsche 962 erreicht werden. Die damals 13,626 km lange Strecke wurde in 3:14,8 Minuten umrundet, was einem Schnitt von 251,815 km/h entspricht. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es zu dieser Zeit auf der langen Geraden namens Ligne Droite des Hunaudières, auch Mulsanne Straight genannt, noch keine Schikanen gab.

Nach der 75. Ausgabe seines 24-Stunden-Rennens für Automobile im Jahr 2007, bei dem unter anderem Peugeot gegen Audi antrat, vermeldete der Veranstalter ACO mit fast 251.000 Besuchern einen neuen Zuschauerrekord [2].

Überblick

Die 24 Stunden von Le Mans wurden als Langstreckenrennen geplant, bei dem die Automobilhersteller die Zuverlässigkeit und den Entwicklungsstand ihrer Fahrzeuge unter Beweis stellen konnten. In den ersten Jahren war es nur den Fahrern selbst erlaubt, Reparaturen mit Bordwerkzeug durchzuführen. Heute dürfen die Wagen in den Boxen von Mechanikern repariert werden. Bleibt der Wagen allerdings auf der Rennstrecke liegen, darf der Fahrer keine fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Ziel des Rennens ist es, möglichst viele Runden innerhalb von 24 Stunden zurückzulegen und nach 24 Stunden die Ziellinie zu überqueren. Die traditionelle Startzeit des Rennens ist 16:00. Um Terminkollisionen mit anderen Ereignissen zu verhindern, wurden einige Rennen früher (1998: 14:00; 2007 und 2009: 15:00) oder später (2006: 17:00) gestartet.

Traditionell findet das Rennen jährlich am zweiten Juniwochenende (2007: drittes Juniwochenende) am Stadtrand von Le Mans statt. Die Strecke Circuit de la Sarthe, benannt nach dem Fluss Sarthe, hat eine Länge von 13.880 m und besteht zu einem Teil aus öffentlichen Landstraßen. Seit 1965 kam der permanente Rundkurs Circuit Bugatti hinzu, der Teile der Strecke mitbenutzt. Dazu gehören auch die Boxen und der Start- und Zielraum. Da im Laufe der Jahre die Fahrzeuge immer schneller wurden, musste die Strecke mehrmals aus Sicherheitsgründen überarbeitet und durch Schikanen verlangsamt werden.

Das Rennen ist auch bekannt für seine lange Gerade, die Ligne Droite des Hunaudières, oder Mulsanne Straight, wie sie in England genannt wird. Dabei handelt es sich um eine nahezu fünf Kilometer lange Gerade, auf der früher Geschwindigkeiten von über 400 km/h erreicht wurden. 1990 wurden aus Sicherheitsgründen zwei Schikanen eingebaut. Seitdem liegt die Spitzengeschwindigkeit bei etwa 340 km/h. Der Auslöser für diese Maßnahme war unter anderem der tödliche Unfall des Österreichers Jo Gartner am 1. Juni 1986. Sein Porsche 962 kam wegen einer mutmaßlich gebrochenen Hinterradaufhängung mit über 300 km/h von der Strecke ab.

Werbung für das erste 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Geschichte

Das erste Rennen wurde vom 26. auf den 27. Mai 1923 ausgetragen. Bis in die 1980er Jahre fand das Rennen in Teams à zwei Mann statt, heute wechseln sich drei Fahrer ab.

Le-Mans-Start

Legendär war der 1925 eingeführte Le-Mans-Start, bei dem die Fahrer über die Fahrbahn zu ihren vor der Boxengasse aufgestellten Fahrzeugen sprinten mussten und stehend starteten. Dieser kam nach Einführung der Sicherheitsgurte 1969 in die Diskussion. Der spätere Sieger Jacky Ickx protestierte durch demonstrativ langsames Gehen gegen diesen Startmodus. Nach einem stehenden Start mit bereits angeschnallten Fahrern im Jahr 1970 wird das Rennen seit 1971 aus Sicherheitsgründen wie unter anderem in Indianapolis nach einer Einführungsrunde mit einem fliegenden Start begonnen.

Der Unfall im Jahr 1955

Grafik des Unfalls von 1955

Hauptartikel: Unfall beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955

1955 kam es bei diesem Rennen zur größten Katastrophe des Motorsports,[3] als Teile des Mercedes-Benz 300 SLR des Franzosen Pierre Levegh [4] nach einer Kollision auf der Zielgeraden in die dortige Zuschauertribüne flogen. Bei diesem Unfall starben einschließlich Levegh selbst insgesamt 84 Menschen [5]. Auslöser war der Jaguar-Pilot Mike Hawthorn, der den langsameren Austin-Healey Lance Macklins links überholte, um dann plötzlich nach rechts zu ziehen und stark zu bremsen, um doch noch einen Boxenstopp zu absolvieren. Der „geschnittene“ Macklin musste nach links ausweichen, wo jedoch Levegh mit hoher Geschwindigkeit nahte und deshalb nicht mehr reagieren konnte. Die verbliebenen Mercedes wurden nachts von Rennleiter Alfred Neubauer nach Rücksprache mit der Firmenleitung als Zeichen des Respekts zurückgezogen. Mike Hawthorn und Jaguar gewannen dieses Rennen später.

Dieser Unfall wird häufig irrtümlich als Auslöser für den kompletten Rückzug von Mercedes-Benz aus dem Motorsport bezeichnet. Die Entscheidung, sich nach Ende der Rennsaison 1955 auf die Serienentwicklung zu konzentrieren, hatte der Vorstand bereits im Frühjahr, also lange vor dem Le-Mans-Unfall, getroffen. Wie geplant wurde danach an allen verbliebenen und nicht aufgrund des Unfalls abgesagten (unter anderem Großer Preis von Deutschland) oder gar verbotenen Rennen (Großer Preis der Schweiz) des Jahres 1955 teilgenommen. Als Mercedes-Benz Ende des Jahres erneut mit Juan Manuel Fangio die Formel-1-Weltmeisterschaft, mit Stirling Moss und Peter Collins mit der Targa Florio die Sportwagen-WM und auch noch die Tourenwagen-EM gewonnen hatte, wurde der Rückzug zudem mit den nicht mehr zu übertreffenden Erfolgen begründet.

Alternative Antriebe

Gasturbinen wurden in den 1960er Jahren von Rover eingesetzt. Mazda gewann 1991 mit einem Wankelmotor.

Das Team Nasamax versuchte sich zwei Mal mit einem Methanol-betriebenen Fahrzeug. Dieser mit Wasser löschbare Treibstoff wird aus Sicherheitsgründen seit Jahrzehnten beim Indy 500 und den verwandten US-Champcar beziehungsweise IndyCar Series verwendet. 2003 trat Nasamax mit einem Champcar-Motor (2,65l-V8-Turbo) an und im folgenden Jahr mit einem 5-Liter-Zehnzylinder von Judd.

2004 startete das Team Taurus mit einem Dieselmotor. Allerdings war der Einsatz nicht erfolgreich. Gemeldet in der schnellsten Prototypenklasse, qualifizierte Taurus sich für den 41. von 48 Plätzen. Das eingesetzte Fahrzeug war 24 Sekunden langsamer als das baugleiche Schwesterfahrzeug mit Benzin-Motor und 42 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste. Das Rennen wurde nach 35 Runden mit Getriebeschaden beendet.

Im Jahr 2006 gewann erstmals in der Geschichte von Le Mans mit dem Audi R10 TDI ein Diesel-Fahrzeug das Rennen. Dieser Erfolg konnte in den beiden darauffolgenden Jahren wiederholt werden.

Im Zuge der grundlegenden technischen Regeländerungen im Jahr 2011 gibt der Veranstalter ACO den Herstellern größtmöglichen Spielraum bei der Verwendung von KERS.

Fahrzeugklassen

Das Starterfeld bei den 24 Stunden von Le Mans ist in vier Klassen aufgeteilt. Je zwei Klassen für Sportprototypen und Gran Turismos. Entsprechen die beiden GT-Klassen weitestgehend der GT1 und GT2 nach FIA-Richtlinien, werden die beiden Kategorien der Le-Mans-Prototypen vom ACO selbst entworfen und ausgeschrieben.

Le Mans Prototype 1 (LMP1)
Mindestgewicht: 925 kg; Hubraum: bis 6000 cm³ (Saugmotoren), 4000 cm³ (Turbomotoren) oder 5500 cm³ (Dieselmotoren). Seit 2008 außerdem bis 6000 cm³ GT1 homologierte Motoren, ab 2009 bis 7000 cm³, um die bestehenden Motoren, wie den Chevrolet LS7R, weiter verwenden zu können.
Le Mans Prototype 2 (LMP2)
Mindestgewicht: 775 kg; Hubraum: bis 3400 cm³ (8-Zylinder-Saugmotoren) bzw. 2000 cm³ (6-Zylinder-Turbomotoren; keine Bi- oder Twin-Turbos)
Le Mans GT1
Serien-Sportwagen mit Leistungssteigerung und starker Optimierung für Renneinsätze
Le Mans GT2
Seriennahe GT-Sportwagen

Le-Mans-Rennserien

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans war ab 1953 Teil der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft und entwickelte sich zum Höhepunkt der Saison. Mit der Einstellung der Weltmeisterschaft 1992 fehlte dem Rennen eine Begleitserie. Das hatte zur Folge, dass die nach dem Le-Mans-Reglement aufgebauten Fahrzeuge auch nur einmal im Jahr ein Rennen austragen konnten. Dies änderte sich erst 1999, als durch Don Panoz die American Le Mans Series gegründet wurde, die das technische Reglement des 24-Stunden-Rennens übernahm. Nachdem sich die American Le Mans Series erfolgreich etablieren konnte, versuchte Don Panoz 2001 ein europäisches Pendant auf die Beine zu stellen. Die neu geschaffene European Le Mans Series scheiterte trotz Unterstützung der amerikanischen Schwesterserie. Im Jahr 2004 startete der französische Automobilclub ACO einen neuen Versuch und gründete die Le Mans Series (damals unter dem Namen Le Mans Endurance Series). Dort leben die legendären 1000-Kilometer-Rennen der 1970er-Jahre wieder auf. Den jeweiligen Klassensiegern in beiden Rennserien gewährt der ACO eine Einladung zum 24-Stunden-Rennen des darauffolgenden Jahres. Für die Zukunft ist noch eine Le-Mans-Serie in Asien geplant.

Die Le-Mans-Gesamtsieger seit 1923

1956: Jaguar D-Type
1970: Porsche 917 Coupé
1984: Nimrod NRA/C2 Aston Martin (2007 in Goodwood)
1985: Porsche 956C
1987: Porsche 962C (Gesamtsieger)
1991: Mazda 787B
1997: TWR Porsche WSC95 (Gesamtsieger) als Modell
1998: Porsche 911 GT1 ’98
2004: Audi R8
(2004 in Road Atlanta)
2006: Audi R10 TDI (Gesamtsieger) als Modell
2007: Audi R10 TDI (Gesamtsieger)
2008: Audi R10 TDI (Gesamtsieger)
JahrFahrerWagen
1923Flagge Frankreichs André LagacheFlagge Frankreichs René LéonardChenard & Walcker Sport
1924Flagge des Vereinigten Königreichs John DuffFlagge des Vereinigten Königreichs Frank ClementBentley 3.0 L Sport
1925Flagge Frankreichs Gérard de CourcellesFlagge Frankreichs André RossignolLa Lorraine Dietrich B 3-6
1926Flagge Frankreichs Robert BlochFlagge Frankreichs André RossignolLa Lorraine Dietrich B 3-6
1927Flagge des Vereinigten Königreichs Dudley BenjafieldFlagge des Vereinigten Königreichs Sammy DavisBentley 3.0 L Sport
1928Flagge des Vereinigten Königreichs Woolf BarnatoFlagge des Vereinigten Königreichs Bernard RubinBentley 4.4 L
1929Flagge des Vereinigten Königreichs Woolf BarnatoFlagge des Vereinigten Königreichs Henry BirkinBentley Speed Six
1930Flagge des Vereinigten Königreichs Woolf BarnatoFlagge des Vereinigten Königreichs Glen KidstonBentley Speed Six
1931Flagge des Vereinigten Königreichs Earl HoweFlagge des Vereinigten Königreichs Henry BirkinAlfa Romeo 8C 2300 LM
1932Flagge Frankreichs Raymond SommerFlagge von Italy (1861-1946) Luigi ChinettiAlfa Romeo 8C 2300 LM
1933Flagge Frankreichs Raymond SommerFlagge von Italy (1861-1946) Tazio NuvolariAlfa Romeo 8C 2300 MM
1934Flagge von Italy (1861-1946) Luigi ChinettiFlagge Frankreichs Philippe ÉtancelinAlfa Romeo 8C 2300
1935Flagge des Vereinigten Königreichs Johnny HindmarshFlagge von the Second Spanish Republic Luis FontesLagonda Rapide M 45
1936kein Rennen
1937Flagge Frankreichs Jean-Pierre WimilleFlagge Frankreichs Robert BenoistBugatti 57 G Tank
1938Flagge Frankreichs Eugène ChaboudFlagge Frankreichs Jean TrémouletDelahaye 135 CS
1939Flagge Frankreichs Jean-Pierre WimilleFlagge Frankreichs Pierre VeyronBugatti 57 C Tank
1940–1948: während und nach dem Zweiten Weltkrieg keine Rennen
1949Flagge Italiens Luigi ChinettiFlagge des Vereinigten Königreichs Lord SelsdonFerrari 166 MM
1950Flagge Frankreichs Louis RosierFlagge Frankreichs Jean-Louis RosierTalbot Lago T 26 GS
1951Flagge des Vereinigten Königreichs Peter WalkerFlagge des Vereinigten Königreichs Peter WhiteheadJaguar XK 120 C
1952Flagge Deutschlands Hermann LangFlagge Deutschlands Fritz RiessMercedes-Benz 300 SL
1953Flagge des Vereinigten Königreichs Tony RoltFlagge des Vereinigten Königreichs Duncan HamiltonJaguar C-Type
1954Flagge von Argentina José Froilán GonzálezFlagge Frankreichs Maurice TrintignantFerrari 375 Plus
1955Flagge des Vereinigten Königreichs Mike HawthornFlagge des Vereinigten Königreichs Ivor BuebJaguar D-Type
1956Flagge des Vereinigten Königreichs Ron FlockhartFlagge des Vereinigten Königreichs Ninian SandersonJaguar D-Type
1957Flagge des Vereinigten Königreichs Ron FlockhartFlagge des Vereinigten Königreichs Ivor BuebJaguar D-Type
1958Flagge Belgiens Olivier GendebienFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Phil HillFerrari 250 TR 58
1959Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika Carroll ShelbyFlagge des Vereinigten Königreichs Roy SalvadoriAston Martin DBR1 300
1960Flagge Belgiens Olivier GendebienFlagge Belgiens Paul FrèreFerrari 250 TR 59/60
1961Flagge Belgiens Olivier GendebienFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Phil HillFerrari 250 TRI 61
1962Flagge Belgiens Olivier GendebienFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Phil HillFerrari 330 TRI LM Spyder
1963Flagge Italiens Ludovico ScarfiottiFlagge Italiens Lorenzo BandiniFerrari 250 P
1964Flagge Frankreichs Jean GuichetFlagge Italiens Nino VaccarellaFerrari Tipo 275 P
1965Flagge Österreichs Jochen RindtFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Masten GregoryFerrari 250 LM
1966Flagge von New Zealand Bruce McLarenFlagge von New Zealand Chris AmonFord GT40 MK II
1967Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika Dan GurneyFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika A.J. FoytFord GT40 MK IV
1968Flagge Mexikos Pedro RodriguezFlagge Belgiens Lucien BianchiFord GT40
1969Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge des Vereinigten Königreichs Jackie OliverFord GT40
1970Flagge Deutschlands Hans HerrmannFlagge des Vereinigten Königreichs Richard AttwoodPorsche 917 K
1971Flagge Österreichs Helmut MarkoFlagge der Niederlanden Gijs van LennepPorsche 917 K
1972Flagge Frankreichs Henri PescaroloFlagge des Vereinigten Königreichs Graham HillMatra-Simca MS670
1973Flagge Frankreichs Henri PescaroloFlagge Frankreichs Gérard LarrousseMatra-Simca MS670B
1974Flagge Frankreichs Henri PescaroloFlagge Frankreichs Gérard LarrousseMatra-Simca MS670C
1975Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge des Vereinigten Königreichs Derek BellGulf GR8
1976Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge der Niederlanden Gijs van LennepPorsche 936
1977Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge Deutschlands Jürgen BarthFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Hurley HaywoodPorsche 936 77
1978Flagge Frankreichs Jean-Pierre JaussaudFlagge Frankreichs Didier PironiRenault-Alpine A442B
1979Flagge Deutschlands Klaus LudwigFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Bill WittingtonFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Don WittingtonPorsche 935 K 3
1980Flagge Frankreichs Jean-Pierre JaussaudFlagge Frankreichs Jean RondeauRondeau Ford M 379 B
1981Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge des Vereinigten Königreichs Derek BellPorsche 936 81
1982Flagge Belgiens Jacky IckxFlagge des Vereinigten Königreichs Derek BellPorsche 956 C
1983Flagge Australiens Vern SchuppanFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Hurley HaywoodFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Al HolbertPorsche 956 C
1984Flagge Deutschlands Klaus LudwigFlagge Frankreichs Henri PescaroloJoest-Porsche 956 C
1985Flagge Deutschlands Klaus LudwigFlagge Italiens Paolo BarillaFlagge Deutschlands John WinterJoest-Porsche 956 C
1986Flagge des Vereinigten Königreichs Derek BellFlagge Deutschlands Hans-Joachim StuckFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Al HolbertPorsche 962 C
1987Flagge des Vereinigten Königreichs Derek BellFlagge Deutschlands Hans-Joachim StuckFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Al HolbertPorsche 962 C
1988Flagge des Vereinigten Königreichs Johnny DumfriesFlagge des Vereinigten Königreichs Andy WallaceFlagge der Niederlanden Jan LammersJaguar XJR 9 LM
1989Flagge Deutschlands Jochen MassFlagge Deutschlands Manuel ReuterFlagge Schwedens Stanley DickensSauber-Mercedes C 9
1990Flagge des Vereinigten Königreichs Martin BrundleFlagge Dänemarks John NielsenFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Price CobbJaguar XJR 12
1991Flagge des Vereinigten Königreichs Johnny HerbertFlagge Belgiens Bertrand GachotFlagge Deutschlands Volker WeidlerMazda 787B
1992Flagge des Vereinigten Königreichs Derek WarwickFlagge des Vereinigten Königreichs Mark BlundellFlagge Frankreichs Yannick DalmasPeugeot 905 EVO 1 LM
1993Flagge Australiens Geoff BrabhamFlagge Frankreichs Éric HélaryFlagge Frankreichs Christophe BouchutPeugeot 905 EVO 1 C
1994Flagge Frankreichs Yannick DalmasFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Hurley HaywoodFlagge Italiens Mauro BaldiDauer 962 LM Sport
1995Flagge Frankreichs Yannick DalmasFlagge Finnlands JJ LehtoFlagge Japans Masanori SekiyaMcLaren F1 GTR BMW-V12
1996Flagge Deutschlands Manuel ReuterFlagge der Vereinigten Staaten von Amerika Davy JonesFlagge Österreichs Alexander WurzJoest TWR-Porsche WSC 95
1997Flagge Italiens Michele AlboretoFlagge von Sweden Stefan JohanssonFlagge Dänemarks Tom KristensenJoest TWR-Porsche WSC 95
1998Flagge von Monaco Stéphane OrtelliFlagge Frankreichs Laurent AïelloFlagge des Vereinigten Königreichs Allan McNishPorsche 911 GT1
1999Flagge Italiens Pierluigi MartiniFlagge Frankreichs Yannick DalmasFlagge Deutschlands Joachim WinkelhockBMW V12 LMR
2000Flagge Italiens Emanuele PirroFlagge Deutschlands Frank BielaFlagge Dänemarks Tom KristensenAudi R8
2001Flagge Italiens Emanuele PirroFlagge Deutschlands Frank BielaFlagge Dänemarks Tom KristensenAudi R8
2002Flagge Italiens Emanuele PirroFlagge Deutschlands Frank BielaFlagge Dänemarks Tom KristensenAudi R8
2003Flagge Italiens Rinaldo CapelloFlagge von Denmark Tom KristensenFlagge des Vereinigten Königreichs Guy SmithBentley EXP Speed 8GT
2004Flagge Japans Seiji AraFlagge Italiens Rinaldo CapelloFlagge Dänemarks Tom KristensenAudi R8
2005Flagge von Denmark Tom KristensenFlagge Deutschlands Marco WernerFlagge Finnlands JJ LehtoAudi R8
2006Flagge Deutschlands Frank BielaFlagge Italiens Emanuele PirroFlagge Deutschlands Marco WernerAudi R10 TDI
2007Flagge Deutschlands Frank BielaFlagge Italiens Emanuele PirroFlagge Deutschlands Marco WernerAudi R10 TDI
2008Flagge Italiens Rinaldo CapelloFlagge des Vereinigten Königreichs Allan McNishFlagge Dänemarks Tom KristensenAudi R10 TDI
2009Flagge Australiens David BrabhamFlagge Spaniens Marc GenéFlagge Österreichs Alexander WurzPeugeot 908 HDi FAP

Der erfolgreichste Le-Mans-Pilot ist der Däne Tom Kristensen mit 8 Gesamtsiegen.

Mediale Verarbeitung

1970 drehte Steve McQueen einen Spielfilm rund um das 24-Stunden-Rennen mit dem Titel Le Mans, der im Oktober 1971 in die Kinos kam. 2002 drehte ein Filmteam um Regisseur Luc Besson Aufnahmen zur Real-Verfilmung von Michel Vaillant. Dazu wurden zwei zusätzliche Boxen gebaut und zwei Wagen des französischen DAMS-Teams eingesetzt: einen in Michel-Vaillant-Farben gehaltenen Lola und einen schwarz-roten Panoz für das Leader-Team. Um den Auflagen der ACO nachzukommen, wurden professionelle Rennfahrer eingesetzt.

Es gibt mehrere Computer- und Arcade-Spiele von diesem Rennen. Das erste war WEC Le Mans 24 von Konami (1986 mit halbrundem, drehbarem Fahrzeugnachbau). Andere waren von Sega. Eine aktuelle Rennspielverarbeitung der Strecke findet sich in “Race Driver Grid” von Codemaster oder als Mod im Spiel “rFactor” von Image Space Incorporated wieder.

Weblinks zu zu

 Commons: 24 Stunden von Le Mans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. ACO – Race Lap Records
  2. ACO: „Biggest crowd ever at the 24 hours of Le Mans“
  3. Motorsport-Unfall-Statistiken
  4. Levegh-Unfall-Quellen
  5. Liste aller bisherigen 116 Le-Mans-Todesopfer inkl. der 84 Toten von 1955
47.9416666666670.22499999999999
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