Al-Hasaka Gouvernement

Die Lage der Provinz

Al-Hasaka (arabischالحسكة‎, DMG al-Ḥasaka, kurd. Hesiça) ist ein syrisches Gouvernement an der Grenze zur Türkei und zum Irak mit einer Fläche von 23.334 km² und einer Bevölkerung von etwa 1,2 Mio Menschen (2005). Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus Kurden und Aramäern. Daneben existieren noch arabische Stämme und einige Armenier-Gemeinden. Hauptstadt ist al-Hasaka, weitere Städte sind al-Malikiyye (Derike), al-Qamischli, Amude, Derbasiah und Ra’s al-’Ayn. Im Nordosten der Provinz liegt die Ruinenstadt Hamoukar.

Um und in al-Malkiyye existieren zwei historische Kirchen. Die als Pilgerstätte geltende syrisch-orthodoxe Kirche der heiligen Jungfrau wurde im Jahre 1955 durch das Wunder des Weihwassers bekannt. Die Kirche der heiligen Jungfrau in Barabaida wird als Pilgerstätte jährlich am 15.05. von christlichen Pilgern besucht.

1933 siedelten am Fluss Chabur 30000 Assyrische Flüchtlinge, die vor der Verschleppung und Ausrottung im Irak flohen.

Aufgrund der dort lebenden Kurden ist das Gouvernement ein ständiger Unruheherd. Zuletzt kam es zu Aufständen der Kurden 2002 in Qamislo und Umgebung, nach dem es bei einem Fussballspiel zu Tumulten zwischen arabischen Baath-Anhängern und Kurden kam.

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