Albano Laziale

Albano Laziale
Staat:Italien
Region:Latium
Provinz:Rom (RM)
Koordinaten:41° 44′ N, 12° 40′ O41.72833333333312.659166666667400Koordinaten: 41° 43′ 42″ N, 12° 39′ 33″ O
Höhe:400 m s.l.m.
Fläche:24 km²
Einwohner:38.830 (31. August 2007)
Bevölkerungsdichte:1618 Einw./km²
Postleitzahl:00041
Vorwahl:06
ISTAT-Nummer:058003
Demonym:Albanensi
Schutzpatron:San Pancrazio
Website:Albano Laziale

Albano Laziale ist eine Stadt in der Provinz Rom in der italienischen Region Latium.

Albano Laziale
Kathedrale
Römische Porta Praetoria

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Albano Laziale liegt in den Albaner Bergen oberhalb des Albaner Sees und gehört zu den Gemeinden der Castelli Romani. Es grenzt südlich an die Sommerresidenz der Päpste in Castelgandolfo und liegt etwa 25 km südöstlich von Rom.

Geschichte

Nach der Zerstörung von Alba Longa 665 v. Chr. wurde der Ager Albanus zum bevorzugten Gebiet für die Villen römischer Patrizier. 197 n. Chr. ließ Kaiser Septimius Severus die Castra Albana, ein Legionslager für die Legio II Parthica errichten, das zur Keimzelle der heutigen Stadt wurde.

Spätestens seit 464 ist Albano Bischofssitz. In dieser Zeit wurde die Kirche San Pietro in die Ruinen der Thermen unter Verwendung von Steinen des Kastells gebaut. 964 gab Kaiser Otto I. Albano an die Familie Savelli bei der es bis 1697 blieb, als es von der Apostolische Kammer beschlagnahmt wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt 1944 bei Bombenangriffen der amerikanischen Luftwaffe stark zerstört.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr18811901192119361951197119912001
Einwohner6.7708.29610.26911.46914.77524.42831.39933.692

Quelle: ISTAT

Politik

Marco Mattei (Rosa Bianca) wurde im April 2000 zum Bürgermeister gewählt und 2005 im Amt bestätigt. Sein Mitte-Rechts-Bündnis stellt auch mit 18 von 30 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

Sehenswürdigkeiten

  • Das römische Tor Porta Praetoria verweist auf die Stationierung der 2. Parthischen Legion, die nach dem Krieg gegen die Parther in die Albaner Berge verlegt worden war.
  • Die Kathedrale San Pancrazio mit einer Fassade aus dem Jahr 1772 ist der Bischofssitz des Bistums Albano. Die Kirche selbst geht auf einen Bau zurück, den Papst Leo III. (795–815) auf den Trümmern einer vorchristlichen Basilika errichten ließ.

Literatur

  • Christof Henning, DuMont Kunst-Reiseführer Latium, 2006, 3. Auflage, ISBN 3-7701-6031-2
  • Anton Henze, Kunstführer Rom und Latium, Philipp Reclam GmbH, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5

 Commons: Albano Laziale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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