Aldabra
| Aldabra | ||
|---|---|---|
| NASA-Bild von Aldabra | ||
| Gewässer | Indischer Ozean | |
| Archipel | Aldabra-Gruppe | |
| Geographische Lage | 9° 25′ S, 46° 22′ O-9.422546.365277777778Koordinaten: 9° 25′ S, 46° 22′ O | |
| Anzahl der Inseln | >12 | |
| Hauptinsel | West Island | |
| Landfläche | 155 km² | |
| Lagunenfläche | ||
| Einwohner | (unbewohnt) | |
| Topographische Karte (franz.) | ||
Aldabra ist das größte Atoll des Indischen Ozeans. Es gehört politisch zu den Seychellen und ist Teil der Aldabra-Gruppe, die zu den Outer Islands gehört. Es steht unter strengem Schutz und hat deshalb seine ursprüngliche Flora und Fauna weitgehend bewahren können.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Aldabra besteht aus den vier Hauptinseln Picard (West Island), Polymnie, Malabar (Middle Island) und Grand Terre (South Island) und erstreckt sich über eine Länge von 34 km und eine Breite von 14,5 km mit einer Landfläche von 155 km². Aldabra erhebt sich nur geringfügig über den Meeresspiegel, weshalb es während vergangener Warmzeiten in der Erdgeschichte wiederholt komplett vom Meer überspült wurde. Zuletzt geschah dies während der Eem-Warmzeit vor etwa 120.000 Jahren.
Welterbe
1982 wurde Aldabra von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Berühmt sind vor allem die Aldabra-Riesenschildkröten (Dipsochelys dussumieri). Auf dem Aldabra-Atoll wurden 97 Vogelarten bestimmt, darunter neben vielen Seevögeln auch 13 Landvogelarten wie die Weißkehlralle (Dryolimnas cuvieri), der Malegassen-Nektarvogel (Cinnyris sovimanga), der endemische Aldabra-Drongo (Dicrurus aldabranus) und der Seychellenweber (Foudia sechellarum), sowie bis zu seinem Aussterben der endemische Aldabrabuschsänger (Nesillas aldabranus). Auch der selten gewordene Dickschnabelreiher brütet hier.[1] Aldabra ist bis auf wenige Menschen, die zum Schutze des Atolls dort leben, unbewohnt. Es ist jedoch möglich, von vorbeifahrenden Schiffen aus Tagesausflüge zu unternehmen.
Belege
Commons: Aldabra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO auf Englisch und auf Französisch
- Offizielle Webseite
- Video, 5:43 min
Quellen
Einzelbelege
- ↑ James A. Kushlan & James A. Hancock: Herons. Oxford University Press, 2005, ISBN 0198549814, S. 247
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Aldabra , die Versionsgeschichte
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