Allied Democratic Forces

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Allied Democratic Forces

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Die Allied Democratic Forces (abgekürzt ADF) war in den Jahren 1996–2005 eine Sammlungsbewegung verschiedener Guerillagruppen, die zunächst von den Ruwenzori-Bergen aus die ugandische Zentralregierung in Kampala bekämpfte und sich dann später in die Provinz Ituri im Ostkongo zurückzog. Sie bestand u.a. aus Resten der zerschlagenen West Nile Bank Front (WNBF), der National Army For The Liberation Of Uganda (NALU), dem Uganda Mujahedin Movement (UMM), sowie aus ideologisch ungefestigten Bakonjo-Kämpfern.

Die ADF wurde auf dem Höhepunkt ihrer Aktivität im Jahre 1999 von der ugandischen Regierung für gefährlicher als die bekanntere Lord’s Resistance Army (LRA) gehalten. Ähnlich wie die LRA wurde die ADF anfangs vom Sudan unterstützt und nahm im Zweiten Kongokrieg anfangs auch die militärischen Interessen des Regimes in Khartum wahr. Obwohl die Existenz der ADF nie Gegenstand der ugandisch-sudanesischen Friedensverhandlungen war, endete die Sponsorenschaft des Sudan mit dem Friedensvertrag vom Dezember 1999. Zahlreiche Vertreibungen im Ostkongo und Bombenanschläge in Kampala sollen auf das Konto der ADF gehen. Im Dezember 2005 zerschlug eine gemeinsame Militäraktion der DR Kongo und der Vereinten Nationen die verbliebenen Reste der Allied Democratic Forces in der Provinz Ituri, wobei zahlreiche Kämpfer in Zivilkleidung entkommen konnten. Die militärische Stärke der nach der Operation North Night Final stark zerfaserten Truppe wird heute auf etwa 900 schlecht ausgerüstete Kämpfer geschätzt, die von niemandem mehr unterstützt werden und nur noch gelegentlich aus nicht erkennbarem Anlass tätig werden.

Ein Porträt der ADF mit vielen Quellenangaben

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