Arapaima

Arapaima

Arapaima (Arapaima gigas)

Systematik
Klasse:Strahlenflosser (Actinopterygii)
Teilklasse:Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung:Knochenzünglerartige (Osteoglossiformes)
Familie:Knochenzüngler (Arapaimidae)
Gattung:Arapaima
Art:Arapaima
Wissenschaftlicher Name
Arapaima gigas
(Schinz, 1822)

Der Arapaima (Arapaima gigas), auch Pirarucu, ist einer der größten im Süßwasser lebenden Raubfische der Erde. Er kann mehr als 2,5 m lang werden und erreicht dabei ein Gewicht von etwa 150–200 kg. Allerdings sind die meisten Exemplare deutlich kleiner und ausgewachsene Rekord-Exemplare von mehr als 2 m ziemlich selten, was maßgeblich an der massiven Überfischung dieser Art liegt, da er ein vorzüglicher Speisefisch ist. (Daher sind Längenangaben von über 4 m aus der Zeit der Entdeckung um 1820 durchaus glaubhaft.) Seine Körperfarbe variiert zwischen grün-silbrig und leuchtend rosa.

Zeichnung, William Henry Flower (1831–1899)

Natürliche Vorkommen des Arapaima gibt es nur noch im nördlichen Südamerika in Gewässern mit 24 bis 29 °C Wassertemperatur. Er wurde aber in Thailand als Angelfisch ausgesetzt. Als Nahrung dienen ihm kleinere Fische wie z. B. Piranhas, Frösche, Vögel und auch kleine schwimmende Säugetiere.

Nach etwa 4 bis 5 Jahren sind die Arapaimen geschlechtsreif. Die Fortpflanzungsperiode findet wahrscheinlich alle zwei Jahre in den Monaten April und Mai statt. Das Weibchen legt annähernd 100.000 Eier in eine ca. 15 cm tiefe Grube mit 50 cm Durchmesser, die sich 1,5 m unter der Wasseroberfläche befindet. Der Laich wird von beiden Eltern bewacht.

Die extrem rauhe und starke Zunge des Fisches wird unter anderem zu Feilen verarbeitet, die Schuppen zu Schmuck.

 Commons: Arapaima – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

 Wiktionary: Arapaima – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
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