Arbeitslager


Arbeitslager sind Stätten, an denen Menschen zur Zwangsarbeit festgehalten werden.

Einweisung in ein Arbeitslager kann aus verschiedenen Gründen erfolgen und ist auf der einen Seite als Strafe für kriminelle Handlungen, aber auch unerwünschte politische oder religiöse Betätigung gedacht, bedient aber auf der anderen Seite gleichzeitig immer auch das wirtschaftliche Interesse des Einweisenden an der Ausbeutung der Arbeitskraft des Eingewiesenen.

Am 24. November 1933 wurde im Nazi-Deutschland durch das Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung die Maßregel Arbeitshaus eingeführt. Neben den heute noch zulässigen Unterbringungen in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung war auch die Unterbringung in einem Arbeitshaus (StGB § 42d) vorgesehen.

Arbeitslager hat es in verschiedensten Ausprägungen in der Geschichte immer wieder gegeben. Sie sind oft ein Kennzeichen undemokratischer (zum Beispiel faschistischer oder kommunistischer) Regime. Ihre Verbreitung nimmt zusammen mit der solcher Regime seit einiger Zeit ab.

Beispiele

Das Konzentrationslager Buchenwald

Beispiele sind unter anderen:

Siehe auch

Lager-Arbeitslager-Konzentrationslager – eine Begriffsbestimmung (KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen: Siehe “Archivtexte / Geschichtliches”)
  • Gulagmuseum
  • © Dieser - Artikel zu Arbeitslager stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Arbeitslager , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen. © Dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert
    unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte
    und die Liste der Autoren einsehen.