Bodendecker

Unter einem Bodendecker versteht man eine niedrige Pflanze (Staude, Rose, Sträucher), die – wie es der Name sagt – den Boden bedeckt, d. h., dass mit dieser Pflanze eine offene Fläche rasch zuwächst und dann pflegeextensiv (weil Unkräuter sich dann nicht mehr ansiedeln können) jahrelang gut anzusehen ist.

Bodendecker eignen sich besonders gut für ungünstige Gartenbereiche – wie Hänge, den Schattenbereich unter Gehölzen oder den Randbereich des Rasens. Am bekanntesten sind wohl die millionenfach – vor allem im öffentlichen Grün – angepflanzten Zwergmispeln (Cotoneaster).

Bodendecker-Rosen bilden eine gesonderte Rosenklasse, obwohl der Name Bodendecker hier manchmal etwas irreführend ist, da sie nicht zuverlässig den gesamten Boden bedecken. Gute Bodendecker sind u. a.: Stachelnüsschen (Acaena), Waldsteinie (Golderdbeere) (Waldsteinia), Steinbrech (Saxifraga), Elfenblumen (Epimedium), Niedriges Johanniskraut (Hypericum calycinum), Storchschnabelarten (Geranium), Kleines Immergrün (Vinca minor), Schaumblüten (Tiarella), Thymian, Dickmännchen (Pachysandra), Schneeheide (Erica carnea).

Grundwissen: Bodendecker im Hausgarten, Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft Landshut-Schönbrunn, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (PDF-Datei; 274 kB)
  • Winter- oder immergrüne Bodendecker im Garten, Gartentipps24.de
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