Born in the U.S.A.

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Born in the U.S.A.

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Bruce Springsteen – Born in the U.S.A.
Veröffentlichung

4. Juni 1984

Label

Columbia Records

Format(e)CD, LP, MC
Genre(s)Rock
Anzahl der Titel

12

Laufzeit

46m19s

Besetzung
Produktion

Jon Landau, Chuck Plotkin, Bruce Springsteen, Steven Van Zandt

Studio(s)

Januar 1982 – Februar 1984, The Power Station und The Hit Factory, New York City

Chronik
Nebraska
(1982)
Born in the U.S.A.Live/1975-85
(1986)

Born in the U.S.A. ist das siebte Studioalbum von Bruce Springsteen. Es wurde 1984 veröffentlicht und ist Springsteens mit Abstand meistverkauftes Album. Es hielt sich unter anderem in den USA, Großbritannien und Deutschland wochenlang auf dem ersten Platz der Charts. In den USA war Born in the U.S.A. 139 Wochen in den Charts und wurde 15 Millionen Mal verkauft. Die sieben Singles zum Album erreichten alle die Top 10.[1]

Inhaltsverzeichnis

Hintergründe

Das Album enthält – im Gegensatz zum letzten Album Nebraska – radiofreundlichere Songs, auf denen Springsteen erstmals einen Synthesizer einsetzt.

US-Präsident Ronald Reagan wollte den Song Born in the U.S.A. ursprünglich als Campaign song für einen erfolgreichen Wahlkampf nutzen. Er übersah jedoch, dass sich Springsteen dabei inhaltlich vom Vietnamkrieg und dem Verhalten der damaligen Regierung der USA distanzierte, insbesondere zum Umgang mit den Vietnam-Veteranen, und damit eher eine Negativwerbung eingetreten wäre:

Ob unten im Schatten des Gefängnisses, oder draußen bei den Gasfeuern der Raffinerie, seit 10 Jahren hänge ich hier auf der Straße rum. Kein Ort, wohin ich flüchten könnte. Kein Ort, wo ich hingehen könnte.

Springsteen selbst untersagte schließlich den Republikanern die Verwendung seines Songs.

Das Album war zudem die erste in den Vereinigten Staaten hergestellte CD. Die in den Jahren zuvor verkauften CDs waren allesamt aus Japan importiert worden. Insgesamt wurden sieben Singles aus dem Album ausgekoppelt, die alle die Top 10 der US-Charts erreichten.

Titelsong

1981 bat der US-Regisseur Paul Schrader, welcher ein Script unter dem Arbeitstitel “Born in the USA” geschrieben hatte, Springsteen, ob er den Titelsong beisteuern wolle. Springsteen komponierte ein entsprechendes Lied, mochte es aber so gut, dass er es gleich selber für sein neues Studioalbum verwendete. Als Schraders Drehbuch schließlich 1987 unter dem Titel “Light of Day” (mit Michael J. Fox und Joan Jett) verfilmt wurde, schrieb Springsteen als Wiedergutmachung den gleichnamigen Titelsong.

Der Titelsong Born in the U.S.A. handelt von einem Vietnam-Veteranen. In einem trostlosen Provinzkaff im mittleren Westen geboren (“Dead man’s town”) und von Geburt an symbolisch getreten (“the first kick I took when I hit the ground”) wächst er mit ständig eingezogenem Kopf (“you spend half your life just covering up”) auf. Die einzige Chance auf Ansehen schien die Verpflichtung als Soldat im Vietnam-Krieg. Nach Jahren zurückgekehrt erntet er nur Unverständnis (“son, don’t you understand”) und ist auch nach zehn Jahren (“I’m ten years down the road”) mit seinen Erinnerungen und der perspektivenlosen Gegenwart (“nowhere to run, ain’t got nowhere to go”) noch alleine.

Der Song besteht nur aus zwei Harmonien und benutzt für die Strophen und den Refrain die gleiche Melodie.

Trackliste

  1. Born in the U.S.A. – 4:39
  2. Cover Me – 3:26
  3. Darlington County – 4:48
  4. Working on the Highway – 3:11
  5. Downbound Train – 3:35
  6. I’m on Fire – 2:36
  7. No Surrender – 4:00
  8. Bobby Jean – 3:46
  9. I’m Goin’ Down – 3:29
  10. Glory Days – 4:15
  11. Dancing in the Dark – 4:01
  12. My Hometown – 4:33

Alle Songs wurden von Bruce Springsteen geschrieben.

Literatur

Bruce Springsteen. – Die Rolling Stone Fakten, ISBN 978-3-85445-130-3

Englischsprachige Seite mit den Texten des Albums
  • HR3-Infos
  • Einzelnachweise

    1. http://stream.radiobremen.de/bremenvier/musik/halloffame/bruce_springsteen.php
    2. a b c d e f g Popsearch (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    3. allmusic.com: Billboard Singles (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    4. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Dez 08 1984 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    5. a b c d austriancharts.at: Bruce Springsteen in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    6. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Mrz 02 1985 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    7. a b c musicline.de: Chartverfolgung / Bruce Springsteen / Single (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    8. a b c austriancharts.at: Bruce Springsteen in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    9. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Jun 29 1985 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    10. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Sep 28 1985 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    11. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Nov 30 1985 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    12. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Mrz 15 1986 (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    13. Charts-Surfer (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    14. everyhit.com (Zugriff am 18. Dezember 2007)
    15. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Feb 14 1987 (Zugriff am 18. Dezember 2007)

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