Cayos Cochinos
Cayos Cochinos
| Cayos Cochinos | ||
|---|---|---|
| Gewässer | Karibisches Meer | |
| Geographische Lage | 15° 58′ N, 86° 28′ W15.966666666667-86.466666666667Koordinaten: 15° 58′ N, 86° 28′ W | |
| Anzahl der Inseln | 16 | |
| Hauptinsel | Cochino Menor und Cochino Mejor | |
| Gesamtfläche | ca. 2 km² | |
| Einwohner | 108 (2001) | |
Die Cayos Cochinos sind einen zu Honduras gehörende Inselgruppe im Karibischen Meer. Sie bestehen aus zwei Inseln (Cochino Menor und Cochino Mejor) sowie 14 kleinen Koralleninseln. Diese sind teilweise unbewohnt oder gehören Privatpersonen. Die Inselgruppe liegt rund 30 Kilometer nordöstlich von La Ceiba; die Inseln haben eine Gesamtfläche von etwas über 2 km². Nach der Volkszählung von 2001 betrug die Bevölkerung 108. Die größeren Ansiedlungen sind Lower Monitor (46), East End (35) and Cayo Redondo (Round Cay) (17 Einwohner). Die Inselgruppe liegt näher an der honduranischen Festlandsküste als zu den Islas de la Bahía, gehört aber administrativ zur Gemeinde Roatán des Deparamentos Islas de la Bahía.
Auf Cochino Menor befindet sich eine Forschungsstation für die Durchführung von Forschungs- und Beobachtungsarbeiten der Korallenriffe und der darin vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt. Die Inseln sind bei klarem Wetter von der Küste aus sichtbar. Die Cayos Cochinos sind Teil des zweitgrößten Barriereriffs, bekannt auch als Meso-American Barrier Reef.
Die Smithsonian Institution, The Nature Conservancy, World Wildlife Fund sowie die Weltbank haben die Bedeutung der Cayos zu einem wichtigen Bestandteil des Barrierenriffs erklärt, dessen Schutz Vorrang hat. Die sich darin befindenen Riffe gelten als die am unberührtesten im Ökosystem des Bay Islands.
1993 wurden die Cayos Cochinos durch einen präsidialen Erlasss erstmals zu einem Naturschutzgebiet erklärt. 2003 wurde das Gebiet durch den Staat Honduras zudem als Meeresschutzgebiet (Monumento Natural Marino, wörtlich „Meeres-Naturdenkmal“) ausgewiesen.
Siehe auch
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Cayos_Cochinos , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.