Damals in Paris Film
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Damals in Paris |
| Originaltitel: | The Last Time I Saw Paris |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1954 |
| Länge: | 116 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Stab | |
| Regie: | Richard Brooks |
| Drehbuch: | Richard Brooks, Julius J. Epstein, Philip G. Epstein |
| Produktion: | Jack Cummings |
| Musik: | Jerome David Kern, Conrad Salinger |
| Kamera: | Joseph Ruttenberg |
| Schnitt: | John D. Dunning |
| Besetzung | |
| |
Damals in Paris ist ein Film von Regisseur Richard Brooks aus dem Jahr 1954. Der Originaltitel The Last Time I saw Paris ist auch der Titel einer Komposition von Oscar Hammerstein II und Jerome Kern aus dem Jahr 1941. Das Lied wurde ursprünglich für den Film Lady, Be Good geschrieben und 1942 mit einem Oscar als Bester Song ausgezeichnet. Der Titel wurde auch für diesen Film als Soundtrack verwendet. Die Handlung der Romanze beruht auf der Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald mit dem Titel Babylon Revisited.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Der Soldat Charles lernt bei den Feierlichkeiten zum Kriegsende in Paris die junge Helen kennen und wird von ihr zu einer Privatparty eingeladen. Dort trifft er auf deren Schwester Marion und es stellt sich heraus, dass sich die beiden zuvor bereits in der Stadt gesehen und in der Euphorie geküsst hatten. Helen, die sich sichtlich zu Charles hingezogen fühlt ist auf ihre Schwester eifersüchtig, zumal diese den jungen Soldaten sogleich um ihren Finger wickelt.
Kurze Zeit später heiraten Charles und Marion, die beiden wohnen fortan weiterhin im Hause von Marions Vater. Helen hingegen zieht nach ihrer eigenen Heirat zu ihrem Mann. Die Familie ist immer knapp bei Kasse, Vater hat kein regelmäßiges Einkommen, sondern vertreibt sich die Zeit mit verschiedenen Glücksspielen und Charles muss mit seiner Tätigkeit als Journalist bei der Armeezeitung „Stars and Stripes“ seinen Schwiegervater und den exzessiven Lebensstil seiner Frau finanzieren. Diese genießt das Leben in vollen Zügen, geht auf Partys und bezirzt mit ihrer Attraktivität viele Männer. Dadurch erhält sie immer wieder verschiedene Geschenke in Form von Lebensmitteln, die in der Nachkriegszeit immer noch knapp sind.
Eine plötzlicher Profit aus vor Jahren gekauften Ölfeldern räumt sämtliche finanziellen Sorgen der Familie aus dem Weg und auch nach der Geburt ihrer Tochter Victoria genannt „Vicky“ setzt Marion ihr ausgeprägtes Gesellschaftsleben fort, während Charles versucht, als Journalist und Schriftsteller Fuß zu fassen. Doch bei einer Beförderung wird er übergangen und auch sein Manuskript wird von den Verlagen zurückgewiesen. Die Beziehung des Paares wird dadurch zunehmend belastet und auch Charles’ Wunsch in die Vereinigten Staaten zu ziehen und ein geregeltes Leben zu führen, passt nicht zu Marions Partyleben.
Charles langweilt sich und verfällt zunehmend dem Alkohol. Als seine Frau eines Abends im strömenden Regen vor der Haustüre steht, liegt er betrunken im Wohnzimmer und hört ihr Klopfen nicht. Daraufhin wird Marion schwer krank und die Ärzte ringen um ihr Leben, während sie sich mit Charles versöhnt und beide feststellen, dass sie ihr Leben nicht mehr so unbeschwert ist wie damals kurz nach dem Krieg. Schließlich verliert Marion den Kampf um ihr Leben und Charles verlässt schuldbewusst die Stadt, während seine Tochter bei Helen aufwächst. Jahre später kehrt er zurück und denkt zurück an die Zeit damals in Paris. Er erkennt, dass ihn die Trennung von Vicky noch einsamer gemacht hat und möchte das Mädchen mit nach Amerika nehmen. Helen verweigert ihm dies zunächst, sie ist nach all den Jahren immer noch gekränkt, dass Charles damals Marion ihr vorgezogen hat. Sie springt jedoch schließlich über ihren Schatten und lässt das Mädchen mit ihm gehen.
Kritiken
Der Film erhielt gemischte Kritiken. Bezeichnungen wie „überraschende Vitalität“ und „solide Vorstellung“ stehen negativeren Stimmen wie „gezwungenes Spiel“ gegenüber.[1]
Cinema.de schreibt:
„Elegisches Gefühls-Kino von gestern“
– (www.cinema.de)
Dem Werk wird zudem eine sorgfältige Verfilmung bescheinigt.[2]
deutschen und englischen Version der Internet Movie DatabaseFilmlexikon Einzelnachweise
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Damals_in_Paris_(Film) , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.