Edwards Air Force Base
| Edwards Air Force Base | ||
|---|---|---|
| Kenndaten | ||
| IATA-Code | EDW | |
| ICAO-Code | KEDW | |
| Koordinaten | 34° 54′ 20″ N, 117° 53′ 1″ W34.905416666667-117.88373888889702Koordinaten: 34° 54′ 20″ N, 117° 53′ 1″ W 702 m ü. MSL | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 100 km nördlich von Los Angeles | |
| Straße | US 395/CA 14/CA 58 | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1942 (als Air Base) | |
| Betreiber | United States Air Force | |
| Fläche | ||
| Start- und Landebahnen | ||
| 04/22 | 4.576 m × 91 m Beton | |
| 06/24 | 2.438 m × 15 m Beton | |
Die Edwards Air Force Base ist eine US-amerikanische Luftwaffenbasis im Antelope Valley nahe Lancaster in Kalifornien, rund 100 km nördlich von Los Angeles. Mit ihren ausgedehnten Pisten auf dem ausgetrockneten See Rogers Dry Lake erlangte sie durch die dort ausgeführten Testflüge verschiedener Flugzeugtypen und als Landeplatz des Space Shuttle weltweit Berühmtheit.
Der rund 74 km² große Stützpunkt wird von der United States Air Force (USAF) und der NASA genutzt, die hier ihr Dryden Flight Research Center betreibt. Die USAF arbeitet in ihrem Air Force Flight Test Center (AFFTC) an Entwicklungen und Tests von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen, einschließlich deren Avionik. Die zweite bedeutende Einrichtung der US-Luftwaffe ist ihre Testpiloten-Schule (Test Pilot School).
Standard-Start- und Landebahn ist eine 4.580 Meter lange Betonpiste (04/22), aber der völlig ebene und glatte Boden des umgebenden ausgetrockneten Sees erlaubt auch Landungen auf der gesamten Fläche. Zur Orientierung für die Piloten ist auf dem Seeboden eine Windrose mit 1220 Meter (4000 Fuß) Durchmesser aufgebracht. Zusätzlich sind rund 20 verschiedene Landebahnen markiert, die längste davon misst 11.920 m. Die Airbase diente etwa 50 Mal als Standardlandeplatz für die Shuttle-Missionen. Zuletzt landete hier im September 2009 die Discovery im Rahmen der Mission STS-128 auf dem Luftwaffenstützpunkt.
Nordwestlich ist der Mojave Air & Space Port gelegen.
Geschichte
Zunächst als Muroc Army Air Field und später als Muroc Army Air Force Base bezeichnet, wurde sie am 8. Dezember 1949 nach dem Testpiloten Glen Edwards benannt, der als Kopilot des Nurflügler-Prototyps Northrop YB-49 am 5. Juni 1948 an diesem Ort tödlich verunglückte.
Commons: Edwards Air Force Base – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
- Homepage der Edwards Air Force Base (englisch)
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Edwards_Air_Force_Base , die Versionsgeschichte
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