Harald Zimmermann Historiker

Harald Zimmermann (* 12. September 1926 in Budapest) ist ein deutscher Historiker siebenbürgischer Herkunft für Mittelalterliche Geschichte.

Harald Zimmermann war seit 1968 in Saarbrücken als ordentlicher Professor tätig und lehrte von 1978 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1994 in Tübingen Mittlere und Neuere Geschichte. Zimmermann wurde in einige bedeutende wissenschaftliche Gremien aufgenommen, so z. B. in die Österreichische Akademie der Wissenschaften oder in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Sein wissenschaftliches Hauptwerk sind die Quelleneditionen Die Papstregesten 911 bis 1024 sowie die drei Bände Papsturkunden 896 bis 1024.

Schriften (Auswahl)

Monografien
  • Der Deutsche Orden im Burzenland. Eine diplomatische Untersuchung, Köln u. a. 2000, ISBN 3-412-10100-1.
  • Das Papsttum im Mittelalter. Eine Papstgeschichte im Spiegel der Historiographie, Stuttgart 1981, ISBN 3-8001-2501-3.
  • Der Canossagang von 1077: Wirkungen und Wirklichkeit, Mainz 1975, ISBN 3-515-01998-7.
  • Das dunkle Jahrhundert. Ein historisches Porträt, Graz 1973, ISBN 3-222-10658-4.
  • Papstabsetzungen des Mittelalters, Graz u. a. 1968.
  • Ecclesia als Objekt der Historiographie: Studien zur Kirchengeschichtsschreibung im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, Graz u. a. 1960.
  • Thomas Ebendorfers Schismentraktat, Wien 1954.
Herausgeberschaften und Editionen

Literatur

  • Klaus Herbers (Hrsg.): Ex ipsis rerum documentis: Beiträge zur Mediävistik. Festschrift für Harald Zimmermann zum 65. Geburtstag, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-7072-1.

Literatur von und über Harald Zimmermann (Historiker) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Artikel zu Harald Zimmermann in der Siebenbürgischen Zeitung aus dem Jahr 2006
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