John Scofield

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John Scofield

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John Scofield beim Moers Festival 2006

John Scofield (* 26. Dezember 1951 in Dayton, Ohio) ist ein amerikanischer Jazz-Gitarrist und Komponist.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

John Scofield wurde in Dayton in Ohio geboren und wuchs in Wilton in Connecticut auf. Er begann Mit elf Jahren Gitarre zu spielen und spielte in Bands an der High School sowie verschiedenen Rock- und Bluesgruppen. Nachdem er durch einen Lehrer mit der Musik von Wes Montgomery, Jim Hall und Pat Martino in Berührung kam, beschäftigte er sich mit Jazz. Von 1970 bis 1973 studierte er Jazz am Berklee College of Music in Boston. Zu seinen dortigen Lehrern gehörte neben Mick Goodrick auch Gary Burton, mit dem Scofield später gemeinsam spielte.

Erste Aufmerksamkeit in der Jazz-Szene konnte Scofield erregen, als Goodrick ihn als Ersatzmann für ein Konzert mit Gerry Mulligan und Chet Baker in die Carnegie Hall vermittelte. Der Durchbruch gelang als Mitglied der Billy Cobham/George Duke-Band. In der Folge spielte er mit zahlreichen namhaften Jazzmusikern wie Charles Mingus, Herbie Hancock, Chick Corea, Joe Henderson (So Near, So Far (Musings for Miles), 1992), Pat Metheny, McCoy Tyner, Bennie Wallace und Jim Hall. Seit Ende der 1970er Jahre tourte er im Trio mit Steve Swallow und Adam Nussbaum, mit dem ihm der Durchbruch gelang.

1982 begann eine dreieinhalb Jahre währende Zusammenarbeit mit Miles Davis, die durch einen improvisierten und funkigen Jazz gekennzeichnet war. In Marc Johnsons Projekt Bass Desires trat er mit seinem Gitarrenkollegen Bill Frisell auf. Nachdem Scofield 1989 einen Vertrag bei Blue Note Records unterzeichnet hatte (bis 1996, dann bei Verve), gründete er mit dem Saxophonisten Joe Lovano, einem Freund aus der Zeit am Berklee College, eine meist als Quartett oder Quintett agierende Band, die zu den exponiertesten Vertretern des Funk-Jazz zählt. Seit 1998 spielt John Scofield im Quartett mit Joe Lovano (ts), Dave Holland (b) und Al Foster (dr), trat aber auch mit Medeski, Martin & Wood auf.

Nach dem Urteil des Jazz-Journalisten Richard Cook[1] zählt er mit Bill Frisell und Pat Metheny zu den bedeutendsten und einflussreichsten Jazzgitarristen seit Wes Montgomery. Mit Metheny nahm Scofield 1994 ein Duo-Album auf.

Bilder

Diskografie

  • 1977: East Meets West
  • 1990: Meant to Be
  • 1993: Hand Jive
  • 1994: I can see your House from Here, John Scofield & Pat Metheny
  • 1996: Quiet
  • 1997: A Go Go
  • 2000: Bump
  • 2001: Works for Me
  • 2002: Überjam
  • 2003: Up All Night
  • 2004: En route
  • 2005: That’s What I Say
  • 2007: This Meets That
  • 2009: Piety Street
  • 2010: 54

 Commons: John Scofield – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. R. Cook Jazz Encyclopedia London 2007; vgl. auch W. Kampmann Reclams Jazzlexikon Stuttgart 2003

Siehe auch

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