Konkomitanz
HTTP/1.0 200 OK
Date: Sun, 21 Nov 2010 14:34:07 GMT
Server: Apache
Cache-Control: private, s-maxage=0, max-age=0, must-revalidate
Content-Language: de
Vary: Accept-Encoding,Cookie
Last-Modified: Fri, 22 Oct 2010 12:09:38 GMT
Content-Length: 20223
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
X-Cache: MISS from sq34.wikimedia.org
X-Cache-Lookup: MISS from sq34.wikimedia.org:3128
Age: 547008
X-Cache: HIT from knsq26.knams.wikimedia.org
X-Cache-Lookup: HIT from knsq26.knams.wikimedia.org:3128
X-Cache: MISS from amssq38.esams.wikimedia.org
X-Cache-Lookup: MISS from amssq38.esams.wikimedia.org:80
Connection: close
< !DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
Konkomitanz
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Konkomitanz ist die aus der Scholastik stammende Vorstellung, dass im Leib Christi das Blut mit enthalten sei und es somit in der Hostie mit gegeben werde. Daraus entwickelte sich die katholische Praxis, dass nur der Priester beim Abendmahl Brot und Wein erhält, während die Gemeinde nur Brot bekommt (communio sub una specia).
Luther und andere Reformatoren kritisierten die Verweigerung des Laienkelches in der römischen Messe, so dass in der lutherischen Kirche die Gemeinde Leib und Blut Christi unter Brot und Wein gereicht bekommen (communio sub utraque). Gleichwohl hält auch die lutherische Theologie an der Konkomitanz fest. Der totus Christus (der ganze Christus) wird unter Leib und Blut empfangen. Eine Trennung wird abgelehnt.
Wiktionary: Konkomitanz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Konkomitanz , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.