Lawrencium

Eigenschaften
Allgemein
Name, Symbol, OrdnungszahlLawrencium, Lr, 103
SerieActinoide
Gruppe, Periode, BlockAc, 7, f
CAS-Nummer22537-19-5
Atomar
Atommasse260,1053 u
Elektronenkonfiguration[Rn] 5f146d17s2
Elektronen pro Energieniveau2, 8, 18, 32, 32, 9, 2
Physikalisch
Aggregatzustandfest
Schmelzpunkt1900 K (1627 °C)
Chemisch
Oxidationszustände3
Normalpotential-2,06 V (Lr3+ + 3e- → Lr
Isotope
IsotopNHt1/2ZMZE MeVZP
260Lr

{syn.}

180 sα8,310256Md
ε2,740260No
SF
261Lr

{syn.}

39 minSF
262Lr

{syn.}

3,6 hε2,100262No
SF
Weitere Isotope siehe Liste der Isotope
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
R- und S-SätzeR: siehe oben
S: siehe oben
weitere Sicherheitshinweise
Radioaktivität

Radioaktives Element
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Lawrencium ist ein künstlich erzeugtes radioaktives chemisches Element. Es wurde 1961 erstmals entdeckt, als man Californium mit Bor-Kernen beschoss.

Dieses Element wurde nach Ernest Lawrence benannt. Er ist der Erfinder des Zyklotrons, eines Teilchenbeschleunigers, der eine wichtige Voraussetzung zur Entdeckung vieler Transuran-Elemente war.

Ernest Orlando Lawrence

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Es wurde 1961 erstmals von den amerikanischen Wissenschaftlern Albert Ghiorso, Torbjorn Sikkeland, Almon E. Larsh und Robert M. Latimer hergestellt, indem man Californiumisotope mit Kernen von Boratomen beschoss.[2]

Eigenschaften

Lawrencium ist ein radioaktives und sehr kurzlebiges Metall. Es sind zehn Isotope bekannt, deren Halbwertszeiten zwischen wenigen Sekunden bis 3,6 Stunden liegen. Die Elektronegativität des Elements nach Pauling beträgt 1,3. Die Schmelztemperatur ist bei 1627° Celsius (1900 Kelvin) erreicht. Über weitere Eigenschaften des Elementes liegen keine Erkenntnisse vor, da die geringe Halbwertszeit empirische Studien fast unmöglich macht.

Einzelnachweise

  1. In Bezug auf ihre Gefährlichkeit wurde die Substanz von der EU noch nicht eingestuft, eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente, S. Hirzel Verlag Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3

 Commons: Lawrencium – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

 Wiktionary: Lawrencium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
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