Libysches Meer
Das Libysche Meer (griechisch Λιβυκό Πέλαγος), auch Pelagien, bezeichnet den Abschnitt des Mittelmeeres zwischen den griechischen Inseln Kythira, Kreta und Karpathos einerseits und der nordafrikanischen Küste in Libyen.
Der Begriff wird abgrenzend zur nördlich der genannten Inseln gelegenen Ägäis verwendet. Im Bewusstsein der Seeleute ist erst das Libysche Meer das “offene Meer” im Gegensatz zur inselreichen Ägäis. Im Libyschen Meer liegen nur wenige kleine Inseln nahe Kretas Südküste, die größte und einzige dauerhaft bewohnte davon ist Gavdos.
Das libysche Meer ist besonders auf der Südseite Kretas in Ufernähe kälter als im östlichen Mittelmeer üblich. Dies begründet sich in dort vorherrschenden Tiefenströmungen. Das Wasser erscheint in einer deutlich dunkelblau-schimmernden Färbung und wirkt sehr klar.
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