Lough Corrib

Lough Corrib
Lough Corrib
Abfluss:Corrib
Daten
Koordinaten53° 28′ 0″ N, 9° 17′ 0″ W53.466666666667-9.2833333333333Koordinaten: 53° 28′ 0″ N, 9° 17′ 0″ W
Fläche200 km²

Der Lough Corrib (irisch: Loch Coirib) ist mit 200 km² der größte See in der Republik Irland (und nach dem Lough Neagh der zweitgrößte auf der irischen Insel). Er liegt im County Galway und ist über den Fluss Corrib, der in Galway in den Atlantik mündet, mit dem Meer verbunden.

Am See in dem Unmengen kleiner Inseln liegen, liegen die Annaghdown Churches. Es sind die Ruinen einer Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert, mit Resten einer älteren Kirche gebaut, und einer Klosterkirche von 1195, die auf ein von St. Brendan für seine Schwester Briga gegründetes Nonnenkloster zurückgehen. Hier soll er im Jahre 577 auch begraben worden sein. Auf einer Insel im See liegen die Inchagoill Churches, ebenfalls Reste einer frühen Klostergründung, und nahe dem Nordufer liegt mit Cong und seiner früheren Abtei ein Juwel. Unweit des Sees liegt das Aughnanure Castle.

Der altirische Name des Sees Loch Oirbsein oder Loch Orib geht auf den antiken Seefahrer Orbsen Mac Alloid zurück (gemeinhin als Manannán Mac Lir – “Sohn des Meeres” – bekannt), nach dem auch die Isle of Man benannt ist.

Über den See gibt es ein Buch von Sir William Wilde, das 1867 publiziert wurde.

Der See gilt als wahres Anglerparadies, da er trotz der Nähe zur Stadt Galway schon wegen seiner Größe viele idyllische und abgeschiedene Angelmöglichkeiten bietet. Geangelt werden können hier Forellen, Hechte, Flussbarsche und Lachse.

Orte in der Nähe des Sees

Inseln im Lough Corrib

  • Inchagoill: Die größte Insel im Lough Corrib mit den Ruinen eines frühchristlichen Klosters sowie einer romanischen Kirche.
  • Rabbit Island
  • Inchiquin
  • Inishmicatreer
  • Inishdoorus

William R. Wilde’s „Lough Corrib“ (engl.)

Dieser Text basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels Lough Corrib aus der englischen Wikipedia, Version vom 15. Juni 2005.

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