Odilo Engels

Odilo Engels (* 24. April 1928 in Rheydt) ist ein deutscher Historiker.

Odilo Engels machte 1946 das Abitur in Mönchengladbach und studierte von 1947 bis 1949 in Bonn und Münster. 1954 promovierte er in Bonn mit der Arbeit Johannes von Gaeta als Hagiograph. An der Universität München erfolgte 1969 mit der Arbeit Schutzgedanke und Landesherrschaft im östlichen Pyrenäenraum: (9.–13. Jahrhundert) seine Habilitation. In München lehrte Engels als Privatdozent und war anschließend von 1971 bis zu seiner Emeritierung als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln tätig.

Sein erstmals 1972 erschienes Werk Die Staufer gilt als Standardwerk zur Stauferzeit und wurde mehrmals aufgelegt. Weitere Schwerpunkte Engels sind die die Kirchengeschichte der Spanischen Mark und Kastiliens sowie Deutschlands, hier speziell der Stadt Köln.

Schriften

  • Die Staufer, 8. Auflage, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-017997-7.
  • Reconquista und Landesherrschaft. Studien zur Rechts- und Verfassungsgeschichte Spaniens im Mittelalter, Paderborn 1989, ISBN 3-506-73353-2.
  • Schutzgedanke und Landesherrschaft im östlichen Pyrenäenraum: (9.–13. Jahrhundert), Münster 1970.
  • Johannes von Gaeta als Hagiograph. Ein Beitrag zur Geschichte der Stilschule von Montecassino, Bonn 1954.

Literatur

Literatur von und über Odilo Engels im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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