Pandemie H1N1 2009
Als Pandemie H1N1 2009 wird das weltweite Auftreten einer großen Zahl von Influenza-Erkrankungen bezeichnet, die durch einen im Jahr 2009 entdeckten Influenzavirus-Subtyp A/H1N1 hervorgerufen werden. Die Erkrankung wird umgangssprachlich oft „Schweinegrippe“ genannt. Der Virus-Subtyp wurde Mitte April 2009 bei zwei Patienten gefunden, die Ende März unabhängig voneinander in den Vereinigten Staaten erkrankt waren.[1] Eine weitere Suche zeigte zunächst eine Häufung von solchen Krankheitsfällen in Mexiko und Hinweise auf eine Verschleppung der Viren über die Landesgrenzen.
Ende April 2009 warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer weltweiten Verbreitung (Pandemie). Anfang Juni 2009 wurde die Warnung auf die höchste Alarmstufe hochgestuft. Die WHO verkündete jedoch bereits Mitte Mai, dass die Kriterien angesichts der geringen Pathogenität des H1N1-Virus überarbeitet werden sollten. Die enorme Aufmerksamkeit und der Umfang der getroffenen Maßnahmen liegt darin begründet, dass ein anderer H1N1-Subtyp die Influenza-Pandemie 1919/20 („Spanische Grippe“) mit vielen Todesopfern verursacht hatte. Allerdings sind H1N1-Subtypen regelmäßig an saisonalen (üblichen jährlichen) Grippewellen beteiligt.
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Erreger
Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung[2] beschreibt die neue Virusvariante als eine genetische Neukombination aus zwei Viruslinien der Schweineinfluenza, einer nordamerikanischen und einer eurasischen, siehe Vierfachkombinanten. Die Zahl der Mutationen zwischen der jetzt beobachteten neuen Variante und den in GenBank enthaltenen wahrscheinlichen Vorläufern deute darauf hin, dass seine Gen-Segmente seit längerem unentdeckt geblieben waren. Die geringe genetische Vielfalt unter den verschiedenen Virusisolaten der neuen Variante und die Tatsache, dass bereits bekannte molekulare Marker für die Anpassung an Menschen nicht vorliegen, legen nahe, dass das Ereignis des Übergangs auf den Menschen nicht lange zurück liegt. Antigenetisch – das betrifft lediglich die Gensegmente für die Proteine der Virushülle – seien die Viren homogen und ähnelten nordamerikanischen porzinen A(H1N1)-Viren, würden sich jedoch von Viren der saisonalen humanen Influenza A(H1N1) unterscheiden.
Das erklärt die Ergebnisse einer Untersuchung der Immunität der US-amerikanischen Bevölkerung:[3] Hauptergebnis war, dass der saisonale Impfstoff keinen oder jedenfalls keinen ausreichenden Schutz bietet. Allerdings wurde auch festgestellt, dass die ältere Bevölkerung (über 60 Jahre) zu einem Drittel Antikörper besitzt, die gegen die neue Variante wirksam sind. Das passt zu der Beobachtung, dass vorwiegend Jüngere erkranken, und wird damit erklärt, dass es um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts ein antigenisch ähnliches humanes Virus gegeben haben muss.
Obige Arbeit[2] relativiert übrigens die alarmierende Aussage auf der ersten Pressekonferenz der CDC,[4] die neue Virusvariante ginge auch auf aviäre Influenzaviren zurück, was sie in die Nähe von als gefährlich angesehenen Erregern der asiatischen Vogelgrippe rückte (siehe H5N1). Das ist nicht völlig falsch, denn Vögel sind das natürliche Reservoir aller Influenza-A-Viren, aber im vorliegenden Fall haben alle genetischen Komponenten keinen festen Bezug zu Vögeln. Auch korrigiert wurde die zunächst vertretene Abstammung auch von humanen A(H1N1)-Viren – sie beruht lediglich auf Ähnlichkeiten zu Linien, die nach ihrer Abspaltung auf den Menschen übergegangen sind und sich unabhängig an ihn angepasst haben.
Epidemiologie
In Mexiko waren die Gesundheitsbehörden auf den Beginn der Epidemie aufmerksam geworden, nachdem es zu einer Häufung von Lungenentzündungen bei jüngeren Personen gekommen war (nach CDC[5] waren Personen zwischen 30 und 44 Jahren deutlich häufiger von schweren Verläufen betroffen als bei der saisonalen Influenza). Nach ersten Berechnungen[6] war die neue Virusvariante dort ansteckender, und die von ihr ausgelöste Erkrankung besaß eine höhere Letalität als die saisonale Influenza: Die Letalitätsrate betrug etwa 0,4 %[6] (saisonale Grippe: 0,1 %) und je nach Modell für die Epidemie in Mexiko ergab sich eine Basisreproduktionsrate zwischen 1,4 und 1,6. Genetische Vergleiche verschiedener Virusisolate[6] sind repräsentativer für eine größere Region und einen größeren Zeitraum und ergeben eine Basisreproduktionsrate von 1,2 sowie November 2008 bis Januar 2009 für das Datum des letzten gemeinsamen Vorfahren.
Obige Reproduktionsrate bedeutet, dass die weltweite Ausbreitung des Erregers aufhören wird, sobald etwa ein Drittel der Bevölkerung immun ist, entweder durch Infektion (mit oder ohne Krankheitssymptome) oder durch Impfung.
Weltweite Ausbreitung
Bis zum 27. September 2009 waren der WHO weltweit mehr als 340.000 laborbestätigte Infektionen mit dem H1N1 2009-Virus gemeldet worden, von denen mindestens 4100 tödlich verliefen.[7] Die laborbestätigten Fälle stellen aber nur einen Teil der tatsächlichen Infektionen dar, weil in vielen Ländern Labortests nur bei besonders schweren Fällen durchgeführt werden. Seit Juni 2009 wird die Ausbreitung in den USA nur noch geschätzt, damals auf mindestens eine Million Fälle. Anfang Juli empfahl auch die WHO, die massenhaften Tests möglichst aller Verdachtsfälle einzustellen und stattdessen nur noch stichprobenartig zu testen, um die Entwicklung zu verfolgen und Veränderungen des Virus entdecken zu können.[8]
Die Virusvariante H1N1 2009 ist inzwischen das weltweit dominierende Influenza-Virus.
In Ländern mit tropischem Klima, wo die Ausbreitung des Virus später als in anderen Ländern erfolgte, ist mit einer Zunahme zu rechnen. Für die Länder der nördlichen Hemisphäre rechnet die WHO mit einer zweiten Welle der pandemischen Ausbreitung. Das klinische Bild scheint in allen Ländern weitgehend ähnlich zu sein. Die überwältigende Zahl der Patienten erkrankt nur leicht. Allerdings gibt es eine kleine Zahl von sehr schweren und teilweise tödlichen Verläufen, auch bei jüngeren und nicht zu Hochrisikogruppen gehörenden Personen.[9]
Anfängliche Ausbreitung in Nordamerika
Mexiko
Die Erkrankungen verteilten sich anfangs, im April 2009, auf den Bundesbezirk von Mexiko-Stadt, sowie die Bundesstaaten Baja California, San Luis Potosí und Oaxaca.[10] In Presseberichten wurden anfangs wesentlich höhere Zahlen genannt als von offiziellen Kreisen.[11] Der zunächst sehr große Unterschied bei der Anzahl zwischen gesicherten Fällen und den Pressemeldungen ergab sich daraus, dass es zur selben Zeit eine saisonale Grippewelle in Mexiko gab[12] und die Suche nach der neuen Variante die Laborkapazitäten überstieg.
In den Medien wurde dieser Ausbruch mit den neuartigen Influenzafällen in den USA in Verbindung gebracht. Der mexikanische Gesundheitsminister empfahl, landesweit sämtliche Schulen zu schließen und Verhaltensregeln auszugeben.[13] Landesweit wurden Schutzmasken verteilt.
Am 1. Mai 2009 begann auf Anweisung des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón ein fünftägiger Zwangsurlaub für Mexiko-Stadt. Calderón verwies hierbei darauf, dass die eigene Wohnung der sicherste Ort sei, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Von März bis zum 29. Mai 2009 erkrankten 5337 Menschen und davon 97 mit Todesfolge.[14]
Bis zum 27. August 2009 wurden vom mexikanischen Gesundheitsministeriums (Secretaría de Salud) 21.264 bestätigte Erkrankungen gemeldet, darunter 184 mit Todesfolge.[15]
Vereinigte Staaten
Die ersten beiden Fälle einer Infektion durch einen neuen humanen Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1 in den USA meldeten die CDC am 21. April 2009. Es handelte sich um zwei Kinder in San Diego County und Imperial County in Kalifornien, die am 28. und 30. März 2009 erkrankt waren.[1] Am 24. April 2009 waren acht Patienten erkrankt, davon sechs im Süden Kaliforniens.[16] Am 29. April 2009 bestätigten die CDC den Tod eines 23 Monate alten, aus Mexiko zugereisten mexikanischen Kindes in Texas.[17][18]
Ende April 2009 waren in den USA zeitweise mehr als 400 Schulen geschlossen und Präsident Obama sprach sich in einem Brief an den Kongress für die Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar aus. Das Geld solle zur Aufstockung der Vorräte an Influenzamitteln, zur Entwicklung neuer Impfstoffe, zur Kontrolle und Diagnose weiterer Krankheitsfälle und zur Unterstützung internationaler Bemühungen um die Begrenzung der Virusübertragung dienen.[19]
Im Süden und Südwesten der USA, der zunächst vorrangig betroffen war – am 27. April 2009 verhängte Gouverneur Schwarzenegger den Notstand über Kalifornien[20] – ging im Sommer die Aktivität zurück, während sich im kühleren Nordosten das Virus weiter ausbreitete. Besonders schwer war New York betroffen: Bis zum Juni 2009 erkrankten 6,9 % der Bevölkerung, eine halbe Million Personen, die meisten davon innerhalb von drei Wochen im Mai, und mehr als 20 starben. Epidemiologische Schätzungen ergaben für das ganze Land mindestens eine Million Fälle.[21]
Bis zum 7. August 2009 wurden von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) insgesamt 43.771 bestätigte Fälle gemeldet, darunter 353 Todesfälle.[17] Die Infizierten stammen aus allen 50 US-Bundesstaaten sowie aus Washington D.C. und Puerto Rico.
Bis zum 27. August 2009 stieg die Zahl der bestätigten Todesfälle in den USA auf 556 Personen.[22]
Ausbreitung in anderen Regionen
Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht aktuelle Informationen über die Situation in verschiedenen Regionen und Ländern auf einer eigenen Webseite.[23]
Die Entwicklung der Ausbreitung des Virus in Europa wird vom Regionalbüro der WHO für Europa[24] und dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) dokumentiert.[25]
Gemeldete Fälle in Deutschland
In Deutschland sind dem Robert Koch-Institut (RKI) von Ende April bis zum 30. September 2009 insgesamt 21.129 Fälle der Neuen Grippe (Influenza H1N1/2009) übermittelt worden. Als Fälle gelten sowohl Personen mit einer Labordiagnose wie auch Erkrankte ohne Labordiagnose, die Kontakt zu anderen laborbestätigten Erkrankten hatten.[26] Der Präsident des RKI rechnet mit einer Zunahme der Fallzahlen im Herbst 2009.[27] In Deutschland gab es bisher einen Todesfall, der im Zusammenhang mit einer Infektion mit der Neuen Influenza steht. Bei der 36jährigen Frau waren nicht nur Bakterien sondern auch das Virus H1N1 nachweisbar. Ob die Patientin unmittelbar an der Influenza selbst oder an deren Komplikationen starb oder vielmehr bakterielle und virale Infektionen nur zufällig zusammen auftraten, wird weiter untersucht. [28]
Uneinigkeit um die Bezeichnung
Bezüglich der Bezeichnung der hier beschriebenen Epidemie bzw. der entsprechenden Erkrankung besteht keine Einigkeit.
Die Bezeichnung Schweinegrippe herrscht bislang (Juli 2009), insbesondere in den Medien, vor. Sie wurde auch von wissenschaftlichen und politischen Organisationen verwendet.[29][30]
Die Bezeichnung „Schweinegrippe“ könnte die Gefahr einer Verwechslung mit sich bringen: mit der beim Hausschwein vorkommenden Erkrankung (Schweineinfluenza), die durch klassische, porzine Influenzaviren hervorgerufen wird. Diese Varianten können zwar Ausgangspunkt einer Reassortierung neuer auch humaner Varianten sein, sind selbst aber nicht Erreger einer eigenständigen Erkrankung beim Menschen.[31] Zudem wird kritisiert, dass diese Bezeichnung die Verwechslung mit einer „Tierseuche“, der sogenannten Vogelgrippe, nahelege.[32] Die Verbreitung im Rahmen dieses Seuchenzuges sei aber bislang nur von Mensch zu Mensch nachgewiesen worden.[32] Es bestehe auch kein Ansteckungsrisiko beim Verzehr von Schweinefleisch.[32] Stattdessen wurden teilweise die Bezeichnungen Mexikanische Grippe oder nordamerikanische Grippe verwendet. Dies stünde in Kontinuität zu den bisherigen Bezeichnungen bemerkenswerter Seuchenzüge der Grippe (zum Beispiel „Spanische Grippe“). Später setzten sich bei offiziellen Seiten Bezeichnungen für die Erkrankung durch, die den Begriff Neue Grippe enthalten, und als Bezeichnungen für den Erreger Influenza A(H1N1)v (wobei v für Variante steht)[33] und Influenza A(H1N1)2009.
Symptome
Soweit bisher bekannt, unterscheiden sich Symptome und Letalität der neuen Variante nicht von denen der jährlich wiederkehrenden Influenzawellen (siehe Krankheitsverlauf bei Influenza).
Falldefinition
Klinische und epidemiologische Kriterien
Verdachts-, wahrscheinliche und bestätigte Fälle von neuer Influenza werden durch Kriterien definiert, die zusammen die sogenannte Falldefinition bilden und von den nationalen Gesundheitsbehörden bestimmt werden, in Deutschland vom Robert Koch-Institut.[34] Darin werden zunächst
- das klinische Bild (akute respiratorische Erkrankung mit Fieber über 38° C oder Tod durch unklare akute respiratorische Erkrankung),
- die epidemiologische Exposition (durch Aufenthalt in einem RKI-definierten Risikogebiet außerhalb Deutschlands oder direkten Kontakt mit einem wahrscheinlichen oder bestätigten Krankheits- oder Todesfall oder gleichzeitigen Aufenthalt in einem Raum mit einem wahrscheinlichen oder bestätigten Fall oder Aufenthalt in einem klar definierten Gebiet mit aktuellem Ausbruchsgeschehen oder durch Arbeiten mit Proben im Labor) sowie
- der labordiagnostische Nachweis (Details unten)
aufgeführt und damit folgende Falldefinitionen bestimmt:
- Verdachtsfall: Person mit erfülltem klinischen Bild und Vorliegen der epidemiologischen Exposition sowie fehlendem Nachweis einer anderen Ursache, die das Krankheitsbild vollständig erklärt.
- Wahrscheinlicher Fall: Person mit labordiagnostischem Nachweis von Influenza A und einem negativen labordiagnostischen Ergebnis für die saisonalen Influenzasubtypen A/H1 und A/H3.
- Bestätigter Fall: Person mit labordiagnostischem Nachweis von neuer Influenza (A/H1N1) durch das (oder in Absprache mit dem) Nationale(n) Referenzzentrum (NRZ) für Influenza (das ist zurzeit das RKI selbst).
Die Weltgesundheitsorganisation hat entschieden, für die Erkrankung mit der neuen Variante den ICD-10-Code J09 zu verwenden (J09: Influenza caused by influenza viruses that normally infect only birds and, less commonly, other animals), deren Wortlaut entsprechend angepasst werden soll.[35] Im Falle einer anhaltenden Ausbreitung (wie zurzeit in Nordamerika) kann bei dieser Falldefinition die epidemiologische Exposition als Kriterium wegfallen und ebenso eine sichere Diagnose auch ohne Laborbestätigung gestellt werden. Dies entspräche dann der Falldefinition einer normalen Influenza während der Saison.
Labordiagnostik
Mit den meisten traditionellen Diagnose-Verfahren für eine akute Infektion mit saisonaler Influenza kann nur allgemein eine Infektion mit Influenza A nachgewiesen werden. Das Robert Koch-Institut und andere spezialisierte Labore können darüber hinaus auch die neue Variante des Virus H1N1 mit einer angepassten Methode spezifisch und sicher nachweisen. Dazu ist ein Rachen- oder Nasenabstrich nötig, der in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt von einem Arzt entnommen und zur Diagnostik an ein entsprechendes Labor weitergeleitet werden sollte.[36]
Prinzipiell existieren, wie bei jeder anderen Virusinfektion, zwei Möglichkeiten des Virusnachweises im Labor, der direkte Erregernachweis und der indirekte Nachweis spezifischer Antikörper. Letzterer ist nur im zeitlichen Abstand möglich, wenn zwei Blutproben, eine zum Zeitpunkt der Erkrankung und eine weitere mindestens zwei Wochen danach, verglichen werden. Ein vierfacher Anstieg des Antikörper-Titers gilt als beweisend für eine abgelaufene Infektion. Dieses Testverfahren ist zwar Bestandteil der Labordefinition der Erkrankung, wird aber gegenwärtig wegen der zeitlichen Verzögerung nicht angewandt.
In der epidemiologischen Situation einer Ausbreitung spielt der direkte Erregernachweis eine zentrale Rolle. Im Fall der neuen Variante können Antigene (Virusproteine) des Virus aus Rachenspülflüssigkeit, Rachen- oder Nasenabstrichen mit sogenannten Influenza-Schnelltests nachgewiesen werden. Schnelltests haben eine geringere Spezifität und Sensitivität als aufwändigere virologische Verfahren, können aber vor Ort und in wenigen Minuten durchgeführt werden. Die Rate falsch negativer Ergebnisse (Sensitivität) liegt bei manchen Schnelltests allerdings bei bis zu 30 Prozent; falsch positive Ergebnisse (Spezifität) bewegen sich zwischen einem und 10 Prozent.[37] Die traditionellen Schnelltests vermögen nur zwischen einer Influenza A und B zu unterscheiden. Modernere Schnelltests unterscheiden auch Subtypen der Influenza A und haben mit zur ersten Identifikation des Erregers der Schweinegrippe beigetragen.[38]
Ein sicherer Erregernachweis erfordert Virusisolierung, das „Umschreiben“ der viralen RNA in cDNA und eine anschließende PCR unter Verwendung virusspezifischer Primer. Die Isolierung der neuen Variante durch Anzucht in Zellkulturen (MDBK-Zellen) oder bebrüteten Hühnereiern ist innerhalb von ein bis zwei Tagen möglich; danach erfolgt eine Typisierung des vermehrten Virus mit verschiedenen, typenspezifischen Antikörpern. Diese Methode gilt als Referenzmethode („Goldstandard“). Der Nachweis der Nukleinsäure des Influenzavirus mittels PCR ist schneller möglich, die etablierten PCR-Verfahren mussten jedoch durch Sequenzvergleiche mit veröffentlichten[39] Genomsequenzen der neuen Variante abgeglichen werden, ob sie auch diese Variante erkennen können. Die meisten PCR-Verfahren bei Influenzaviren weisen RNA-Abschnitte der Gene des Matrixproteins (M1 auf Segment 7) oder Nukleoproteins nach. Sie können aber ursprünglich nicht zwischen normalen A/H1N1-Varianten und der neu aufgetretenen Variante unterscheiden. In verschiedenen Instituten wurden daher seit Auftreten der Variante zusätzliche PCR-Verfahren entwickelt, die über das HA1-Gen eine solche Differenzierung erlauben. Die WHO veröffentlichte zuletzt am 21. Mai den Stand der Technik und weist ausdrücklich auf die Notwendigkeit der internen und externen Qualitätssicherung der Labordiagnostik hin.[40]
Therapie
Für Angehörige von Risikogruppen (siehe unter Vorbeugung): Beim ersten Auftreten von Symptomen sollte man einen Arzt aufsuchen, da die Behandlung mit Virostatika früh erfolgen muss. Um das Warten im Wartezimmer zu vermeiden, wird geraten, telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
Ansonsten wird die gegenwärtige Variante wie jede andere Influenza A oder B symptomatisch behandelt. Dies beinhaltet strenge und lange Bettruhe, vermehrte Flüssigkeitszufuhr und Paracetamol zur Fiebersenkung. Die Gabe von Acetylsalicylsäure wird, besonders bei Kindern, wegen der Möglichkeit eines dadurch bei Influenza hervorgerufenen Reye-Syndroms vermieden. Komplikationen durch bakterielle Superinfektionen, die bei jeder Influenza die Schwere der Erkrankung bestimmen, werden antibiotisch behandelt.
Das Virus ist gegen die Influenzamittel Amantadin und Rimantadin resistent, aber bislang empfindlich gegen die Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (‚Tamiflu‘) und Zanamivir (‚Relenza‘), während die saisonale Variante der A(H1N1)-Viren gegen Oseltamivir resistent ist, aber nicht gegen Amantadin, Rimantadin und Zanamivir.[41] Deren Oseltamivir-Resistenz hatte sich im Jahr 2008 ausgebreitet.[42] Diese Virostatika sind allerdings nur wirksam, wenn sie innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Auftreten erster Grippesymptome eingenommen werden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass einerseits Schnelltests in frühen Stadien der Infektion oft falsch negativ sind, andererseits bei diesem Erreger in etwa der Hälfte aller Fälle Husten und Heiserkeit ein bis zwei Tage früher auftreten als das Fieber.[43] Deshalb die Empfehlung der ECDC, die (prophylaktische) Gabe von Virostatika für Patienten und Kontaktpersonen mit vorhandenen Risikofaktoren nicht von Laborergebnissen abhängig zu machen, sondern klinische und epidemiologische Informationen ausreichen zu lassen.[44]
Nach Angaben der Firmenzentrale von Hoffmann-La Roche in Basel und dem Statens Serum Institut (SSI) in Dänemark ist dort Ende Juni 2009 bei einem Patienten unter der Behandlung mit Oseltamivir zum ersten Mal eine Oseltamivir-Resistenz bei der sogenannten Schweinegrippe beobachtet worden, weshalb der betreffende Patient dann mit Zanamivir behandelt wurde. Ähnliche Fälle wurden bis August 2009 vereinzelt auch aus El Paso (Mexiko/USA), sowie Kanada, Japan und Hongkong gemeldet.[45]
Vorbeugung
Pandemiewarnungen der Weltgesundheitsorganisation
Die WHO hat für den Fall einer Influenza-Pandemie einen Plan[46] vorbereitet, der anhand von sechs Phasen national umzusetzende Maßnahmen koordiniert. Die Phasen 3 bis 5 drücken ansteigendes Risiko einer Pandemie aus. Zurzeit, d. h. während einer Influenza-Pandemie, gilt Phase 6.[47]
Im April 2009 galt wegen der Vogelgrippe (A/H5N1) noch die Phase 3 bis die WHO angesichts der dramatischen Entwicklung in Mexiko kurz hintereinander die Phasen 4 und 5 verkündete.[48][49][50]
Bereits mit der Erhöhung auf Warnstufe 4 rief die Generaldirektorin der WHO, Margaret Chan, alle Länder auf, umgehend ihre Pandemie-Notfallpläne zu aktivieren.[51][52] Gleichzeitig riet die WHO von generellen Reisebeschränkungen ab, da eine Verbreitung der Viren hierdurch nicht mehr zu unterbinden sei.
Nach den Kriterien für die Verkündung der Phasen 3 bis 6, die sich hauptsächlich am Ausmaß der Verbreitung orientieren, unabhängig von den möglichen Folgen hinsichtlich Pathogenität und Letalität, hätte eigentlich bereits im Mai die Stufe 6 verkündet werden müssen, nachdem es sogar in zwei weiteren der sechs WHO-Regionen zu Ausbruchsgeschehen gekommen ist: Der britische Independent zitiert den Virologen John Oxford,[53] sowohl im Vereinigten Königreich als auch in Japan seien jeweils etwa 30.000 Fälle unentdeckt geblieben. Angesichts der geringen Pathogenität zögerte die WHO allerdings bis zum 11. Juni 2009[47] und will die Kriterien für die Warnstufen wieder komplexer gestalten.[54]
Impfstoffvorbereitung
Der für die kommende Grippesaison vorgesehene Impfstoff wurde nach entsprechenden Untersuchungen als nicht oder nur unzureichend wirksam gegen den neuen Erreger eingestuft,[3] aber dennoch produziert, da im Frühsommer noch nicht absehbar war, ob der neue Erreger bis zur Grippesaison über die saisonalen Erreger dominieren würde.[55] Ein spezieller Impfstoff wird zurzeit produziert und klinisch getestet.[56] Nach Angaben des deutschen Gesundheitsministeriums sollen erste Mengen des Impfstoffs in Deutschland Mitte Oktober ausgeliefert werden.[57]
Da die Ausbreitung der Erreger nicht mehr gestoppt und Impfstoff voraussichtlich nicht für die gesamte Bevölkerung rechtzeitig produziert werden könne, empfahl die WHO Mitte Juli allen Mitgliedsländern, mit oberster Priorität das medizinische Personal zu impfen, um die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems aufrecht erhalten zu können.[55] Zugleich wurde es den nationalen Behörden überlassen, bestimmte Gruppen vorrangig zu impfen: Kinder und Jugendliche, die das Virus schnell verbreiten, oder Personen unter 50 Jahren, die eine geringere natürliche Immunität gegen dieses Virus besitzen (s.o.), oder besondere Risikogruppen wie Schwangere, Kleinkinder ab 6 Monaten, ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen oder großem Übergewicht.
In Deutschland sollen im Jahr 2009 bis zu 25 Millionen Personen durch eine Impfung gegen den neuen Erreger immunisiert werden können. Für einen vollständigen Impfschutz sind zwei Impfdosen notwendig. Der Mindestabstand liegt bei zwei Wochen und sollte sechs Monate nicht überschreiten. Ein Immunschutz stellt sich zwischen der ersten und zweiten Impfung ein und ist etwa 10 Tage nach der zweiten Impfung komplett. Der bestellte Impfstoff Pandemrix wird in Deutschland von GlaxoSmithKline Biologicals Dresden produziert. Er wurde auf der Basis des aviären Influenza-A-Virus H5N1 entwickelt und hat eine Musterzulassung der Europäischen Kommission. Die Verwendung von Immunverstärkern, so genannten Adjuvanzien, ermöglicht eine Verminderung der Antigenmenge pro Impfdosis und damit eine höhere Ausbeute in kürzerer Zeit. Ein weiterer Vorteil der Adjuvanzien sei, dass dadurch auch Mutationen der Grippeviren abgedeckt würden. Das Paul-Ehrlich-Institut hält die Adjuvanzien für sinnvoll. Es gebe langjährige Erfahrungen in der Anwendung von Grippeimpfstoffen, die das Adjuvans MF59 enthielten, ohne gravierende Nebenwirkungen. Das Adjuvans AS03, welches der aktuell von den Bundesländern georderte Impfstoff enthalte, sei neu, aber an vielen tausend Personen klinisch geprüft worden. Bei den Adjuvanzien könnten allerdings Lokalreaktionen an der Impfstelle sowie Kopf- und Gliederschmerzen heftiger sein. Da aus ethischen Gründen keine Tests an Schwangeren erfolgten, lägen keine konkreten Daten dazu vor. Einige Fachleute sehen die Verwendung der Impfstoffe mit Adjuvanzien kritisch. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft rät, dass den Gruppen, für die keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen, ein nicht adjuvanzierter Impfstoff angeboten wird. Unklar ist das Risiko von (sehr seltenen) neurologischen Schäden im Zusammenhang mit einer Influenza-Impfung durch Angriffe des Immunsystems auf Spinalganglien und periphere Nerven (Guillain-Barré-Syndrom). [58] [59] [60] [61] [62] [63]
Nationale Umsetzungen
Das österreichische Bundesministerium für Gesundheit folgt dem Österreichischen Influenza Pandemieplan[64], der als Vorsorgemaßnahmen im Besonderen die Bereitstellung ausreichendere Bestände an Impfstoff (Sicherstellung eines Impfstoffkontingentes für 8 Millionen Personen), antiviralen Medikamente (Neuraminidase-Hemmer, für ca. 4 Millionen Personen) und Schutzmasken (ca. 8 Millionen ad hoc verfügbar) vorsieht.
In Deutschland besteht seit dem 3. Mai 2009 neben der Meldepflicht einer festgestellten Influenza-Infektion nach dem Infektionsschutzgesetz zusätzlich eine Meldepflicht für Verdachtsfälle.[65] Das Robert Koch-Institut hat hierzu die oben genannte Falldefinition für neue Influenza (A/H1N1)[34] herausgegeben, insbesondere um die Infektion mit den Schweinegrippeviren (Influenza A/H1N1) beim Menschen von der humanen saisonalen Influenza abzugrenzen.[66] Zuvor bestand nur, wenn ein Influenzavirus direkt nachgewiesen worden war, eine Meldeverpflichtung nach § 7 Abs. 1 Nr. 24 IfSG für die im IfSG bestimmten medizinisch tätigen Personen.
Quarantäne
Seit erkanntem Ausbruch der Infektion war strenge Quarantäne der Verdachtsfälle und Infizierten Mittel der Wahl (Containment-Phase, ‚Eindämmung‘). Seit Juli 2009 wird aber international eine andere Strategie verfolgt, die berücksichtigt, dass die Ausbreitung der Grippe nicht mehr gestoppt werden kann: Jetzt wird die Mitigation-Strategie verfolgt, die vorbeugende Maßnahmen zur Schadensminderung vorsieht. Danach werden nurmehr Angehörige von Risikogruppen in Spitalspflege aufgenommen (empfohlen werden zwei Tage, sofern keine Komplikationen auftreten), andere Patienten aber sofort in die häusliche Pflege überstellt werden, wo sie eine Woche verbleiben sollen.[67] In Österreich trat diese Regelung mit Anfang August in Kraft. [68]
Vorsorge des Einzelnen
Im Falle einer Erkrankung sollte man zuhause bleiben. Man sollte weiterhin sehr auf die Hygiene achten, z. B. in den Ärmel husten statt in die Hand. Personen, zu denen man engen Kontakt hatte (Körperabstand < 1 Meter, auch schon am Vortag der ersten Erkrankungsanzeichen), sollte man warnen.
In betroffenen Gebieten sollte man sich oft die Hände waschen und die Hände vom Gesicht fernhalten, da der Erreger auch über die Augen eindringen kann. Der Kontakt mit Erkrankten ist zu meiden, besonders auf Massenveranstaltungen, beim Arztbesuch oder in der Apotheke.
Angehörigen von Risikogruppen wird zu einer Grippeimpfung geraten. Im Falle einer Erkrankung, siehe Hinweise im Abschnitt Therapie.
Übertragung auf Schweine
Ein Fall in Kanada zeigt, dass auch die neue Variante der H1N1-Viren − wie andere H1N1-Varianten − von Menschen auf Hausschweine übertragen werden kann.[69][70] Die Canadian Food Inspection Agency (die kanadische Lebensmittelaufsicht) stufte am 2. Mai 2009 die Übertragung der Viren von einem infizierten Mann auf eine Schweineherde als höchst wahrscheinlich ein.[69][70] Thomas C. Mettenleiter, Friedrich-Loeffler-Institut, warnt in diesem Zusammenhang vor der Übertragung der Erreger von Menschen auf Schweine.[71] Der Präsident dieses deutschen Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit forderte hierzu am 4. Mai 2009 Hygienemaßnahmen, da noch unklar sei, wie sich die neuen A/H1N1-Varianten im Schwein verhalten.[71] In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass sich Viren unterschiedlicher Herkunft im Schwein neu kombinieren und hierdurch beispielsweise für Menschen gefährlicher werden.[70] Derzeit ist nicht bekannt, dass der Erreger der neuen Grippe unter Schweinen epidemisch ist.[72]
Deutsche Forscher vom Friedrich-Loeffler-Institut konnten mittels eines Experimentes auf der Insel Riems eine Übertragung des Virus von erkrankten Schweinen auf gesunde Schweine wissenschaftlich gesichert nachweisen.[73][74]
Übertragung auf Geflügel
Die chilenische Landwirtschaftsbehörde Servicio Agrícola y Ganadero (SAG) hat im August 2009 laut eigenen Angaben erstmal eine Virus A/H1N1 Infektion bei Haustruthühnern (Puten) in der Hafenstadt Valparaíso in Chile festgestellt.[75]
Commons: Pandemie H1N1 2009 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
- rki.de – Übersicht des Robert Koch-Instituts zu Influenza A/H1N1 mit aktuellen Unterseiten
- AGI – Wöchentlich aktualisierte Ergebnisse der Überwachung der Influenza-Aktivität in Deutschland
- cdc.gov – Internetseite der US-Centers for Disease Control and Prevention
- FluView – Wöchentlich aktualisierte Ergebnisse der Überwachung der Influenza-Aktivität in den USA
- who.int – Internetseite der Weltgesundheitsorganisation
- EMEA – Internetseite der Europäischen Arzneimittelagentur
- Positionskarte der Fallzahlen: 2009 Schweinegrippe (H1N1) Verbreitung auf Google Maps
- Pandemia – „Gemeinsam gegen Grippe”, die Website des eidg. Bundesamtes für Gesundheit
- www.bmg.bund.de/schweinegrippe – Informationsseite des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit zum Thema Schweinegrippe
- ECDC – Internetseite des European Centre for Disease Prevention and Control zur Influenza A/H1N1
Einzelnachweise
- ↑ a b Swine Influenza A (H1N1) Infection in Two Children — Southern California, March–April 2009, Morbidity and Mortality Weekly Report, 24. April 2009 / 58(15); 400-402
- ↑ a b RJ Garten, CT Davis, und andere in Science, DOI: 10.1126/science. 1176225, Abstract (submitted 12. Mai 2009)
- ↑ a b “Serum Cross-Reactive Antibody Response to a Novel Influenza A (H1N1) Virus after Vaccination with Seasonal Influenza Vaccine”, CDC Morbidity and Mortality Report Weekly, 22. Mai 2009 [1]
- ↑ Centers for Disease Control and Prevention, USA: CDC Briefing on Public Health Investigation of Human Cases of Swine Influenza [2] (englisch) vom 23. April 2009
- ↑ Update: Novel Influenza A (H1N1) Virus Infections Worldwide, May 6, 2009. CDC Morbidity and Motality Report Weekly. http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm5817a1.htm, Zugriff am 13. Mai 2009
- ↑ a b c Fraser, Christophe, et al. (2009), Pandemic Potential of a Strain of Influenza A (H1N1): Early Findings. Science Express 11. Mai 2009 (eingereicht am 5. Mai), Abstract, Supporting Online Material, Zugriff am 13. Mai 2009
- ↑ http://www.who.int/csr/don/2009_10_02/en/index.html
- ↑ WHO Pressekonferenz vom 7. Juli 2009.
- ↑ WHO: Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 9, 28. August 2009
- ↑ Secretaría de Salud, Mexiko: Entrevista del Secretario de Salud, José Ángel Córdova Villalobos [3] (spanisch) vom 23. April 2009
- ↑ Deutschlandradio: Mexiko befürchtet größere Opferzahl durch Schweinegrippe [4] vom 26. April 2009
- ↑ DiePresse.com, Österreich: Schweinegrippe: WHO sieht Potenzial für Pandemie [5] vom 25. April 2009
- ↑ Secretaría de Salud, Mexiko: Suspensión de clases en el Distrito Federal y el Estado de México por influenza [6] (spanisch) vom 24. April 2009
- ↑ World Health Organization (WHO). Human infection with new influenza A (H1N1) virus: clinical observations from Mexico and other affected countries, May 2009. Wkly Epidemiol Rec 2009;84:185–9.
- ↑ Secretaría de Salud México, Influenza A(H1N1) , Secretaría de Salud México, 27. August 2009. Abgerufen am 31. August 2009.
- ↑ BBC, England: Experts probe deadly Mexico flu [7] (englisch) vom 24. April 2009
- ↑ a b Centers for Disease Control and Prevention, USA: H1N1 Flu (Swine Flu) [8] (englisch) vom 5. Juni 2009
- ↑ zur Herkunft: [9]
- ↑ Los Angeles Times, USA: Schwarzenegger, Obama boost efforts against swine flu [10] (englisch) vom 29. April 2009
- ↑ State of California, USA: Gov. Schwarzenegger Issues Proclamation to Confront Swine Flu Outbreak [11] (englisch) vom 28. April 2009
- ↑ CDC: Pressekonferenz vom 26. Juni 2009.
- ↑ http://www.cdc.gov/h1n1flu/update.htm
- ↑ http://www.who.int/entity/csr/disease/swineflu/en/ WHO: Pandemic (H1N1) 2009
- ↑ http://www.euro.who.int/influenza/ah1n1?language=German
- ↑ ECDC: Pandemic (H1N1) 2009
- ↑ RKI, abgerufen 12.9.2009
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- ↑ Heike Le Ker H1N1-Experiment: Auch Schweine können Schweinegrippe bekommen Spiegel Online, 10. Juli 2009
- ↑ Thomas C Mettenleiter, Thomas Vahlenkamp et al.: Pathogenesis and transmission of the novel swine origin influenza virus A/H1N1 after experimental infection of pigs, Journal of General Virology, published online ahead of print: 10 Juli 2009, DOI: 10.1099/vir.0.014480-0
- ↑ Chile – Schweinegrippe-Virus erstmals bei Puten entdeckt Spiegel Online, 21. August 2009
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