Die
Schlacht um Verdun war eine der größten
Schlachten des
Ersten Weltkrieges. Sie begann am 21. Februar 1916 mit einem Angriff
deutscher Truppen auf die
französischen Stellungen bei
Verdun und endete am 20. Dezember 1916 ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs.
Der Generalstabschef des deutschen Heeres, Erich von Falkenhayn, wollte Frankreich mit einem entscheidenden Großangriff schlagen. Die militärische Aktion trug den Decknamen Operation Gericht. Als Ziel der Offensive wählte man die französische Stadt Verdun, welche eine lange Geschichte als Bollwerk gegen Eindringlinge aus dem Osten aufzuweisen hatte und vor allem für die französische Bevölkerung eine große symbolische Bedeutung hatte.
Die Schlacht um Verdun gilt vielen Historikern als die grauenvollste Schlacht der Weltgeschichte, sie markiert den Beginn der großen Materialschlachten des Ersten Weltkrieges. Die genaue Zahl der bei Verdun Getöteten wird sich dagegen nie erschöpfend klären lassen, aber man kann annehmen, dass auf beiden Seiten jeweils etwa 100.000 Mann gefallen sind. Verdun gilt heute als Mahnmal gegen kriegerische Handlungen und dient der gemeinsamen Erinnerung und vor der Welt als Zeichen der geglückten deutsch-französischen Aussöhnung. … ·weiter lesen·