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Mutter Jazz hat breite Arme.
-   Frank Haunschild

Der Jazz entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und wurde in den 1920er-Jahren weltweit bekannt und beliebt. Diese Musikrichtung mit vielen Ausprägungen und Besonderheiten wird gelegentlich als die „Klassische Musik Amerikas“ bezeichnet.

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  • Blue Notes – Die Melodien des Jazz entwickelten sich aus den sehr unterschiedlichen Tonsystemen Afrikas und Europas. Die als Kompromiss entstandenen „Zwischentöne“ sind zu einem wesentlichen Stilmerkmal dieser Musiksprache geworden.
  • Phrasierung und Tonbildung – Die Art und Weise, wie und wann ein Jazzmusiker seine Töne setzt und welche Klangfarbe er seinem Ton gibt, charakterisieren ihn unverkennbar.
  • Swing – Eine Besonderheit des Jazz, die ihn von jeder anderen Musik unterscheidet, der typische, „schwingende“ Rhythmus des Jazz widersetzt sich, trotz unstreitigen Vorhandenseins, seit Jahrzehnten hartnäckig einer Definition.
  • Improvisation – Sie ist kein Privileg oder eine Erfindung des Jazz, und diese Form der spontanen Komposition ist doch ein zentrales Merkmal dieser Musik, die seit annähernd 100 Jahren mit deren unterschiedlichen Möglichkeiten experimentiert und Musiker wie Hörer immer wieder neu herausfordert.
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  • Dizzy Gillespie kandidierte 1964 für die US-amerikanische Präsidentschaft, zog die Kandidatur aber vor den Wahlen zurück. Zu seinem Wahlprogramm gehörte die Beendigung des Vietnamkriegs und die diplomatische Anerkennung Chinas (die 1979 erfolgte).
  • Das Onkel Pö aus dem Udo-Lindenberg-Titel Alles klar auf der Andrea Doria war ein Jazz-Club im Hamburg Eppendorf, der vollständig Onkel Pös Carnegie Hall hieß.

Die Aufnahme von Body and Soul, die Coleman Hawkins am 11. Oktober 1939 einspielte, setzte für viele Tenorsaxophonisten Maßstäbe, auch für sich selbst. Er schien dazu veruteilt, schrieb Jazzforscher Gunther Schuller, Body and Soul immer wieder zu spielen, so sehr wurde Hawkins damit identifiziert. Sein Biograph Teddy Doering meinte, beim ersten Anhören dieses Meisterwerks stelle sich „am Ende ein Gefühl der vollsten ästhetischen Befriedigung ein, wie nach dem Genuss eines Kunstwerks“. Bewundernswert sei „die Zielstrebigkeit, mit der er mit all seinen technischen und emotionalen Mitteln darauf hinarbeitet und den Höhepunkt effektiv in Szene setzt.“
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Musiker: Geri AllenGilad AtzmonKenny ClarkeBuddy ColletteJohn ColtraneElla FitzgeraldJutta HippHiromiDave HollandDaniel HumairBobby HutchersonChristian MuthspielNguyên LêJeanne LeePee Wee RussellEsperanza SpaldingEje ThelinCecil TaylorCassandra WilsonJohn Zorn

Gruppen: Art Ensemble of Chicagoe.s.t.Count Basie OrchestraDutch Swing College BandModern Jazz Quartettok tok tokWeather Report

Komponisten: Carla BleyDuke EllingtonGeorge GershwinJimmy GiuffreKrzysztof KomedaThelonious MonkNorbert Stein

Produzenten: Bob BeldenJoachim-Ernst BerendtFrancis DreyfusOrrin KeepnewsAlfred LionBob ThieleColin Towns

Umfeld: Jayne CortezCharles DelaunayIra GitlerhipsterPannonica de KoenigswarterFritz RauSwing-JugendRuth Weiss
Labels: Blue Note RecordsConcord RecordsDelmark RecordsHatHut RecordsImpulse! RecordsMPSsound aspectsVerve Records

Clubs: BimhuisBirdlandCotton ClubHot Jazz ClubJazz Club MindenJazzkeller FrankfurtJazzland (Wien)Preservation HallSunset CafeVillage Vanguard

Festivals: Festival International de Jazz de MontréalJazz an der DonauJazz JamboreeJazz in MarciacMontreux Jazz FestivalUmbria Jazz

Preise: Boy-Edgar-PreisDeutscher JazzpreisHans Koller PreisJazzpreisNEA Jazz Masters FellowshipPrix Django Reinhardt

Presse: Down BeatJazz JournalJazz PodiumJazz thingJazzzeitungMetronomeSwing Journal

Lernorte des Jazz: BuJazzOJamsessionJugend jazztOrchestre National de JazzSwiss Jazz School
Jazzstile

Zeitgenössische Entwicklungen

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Miles Davis
1926–1991

Billie Holiday
1915–1959

Charles Mingus
1922–1979

George Gershwin
1898–1937

Max Roach
1924–2007

Ella Fitzgerald
1917–1996

Dizzy Gillespie
1917–1993

Duke Ellington
1899–1974

Paul Desmond
1924–1977

Louis Armstrong
1901–1971

Stan Getz
1927–1991

Benny Carter
1907–2003

Fats Waller
1904–1943

Cole Porter
1891–1964

Billy Strayhorn
1915–1967

Stan Kenton
1912–1979

Bessie Smith
1894–1937

Albert Ayler
1936–1970

Sidney Bechet
1897–1959

Lionel Hampton
1908–2002

Roland Kirk
1936–1977

Johnny Hodges
1906–1970

Woody Herman
1913–1987

Ben Webster
1909–1973

Nat King Cole
1919–1965

Oscar Peterson
1925–2007

Count Basie
1904–1984

Thelonious Monk
1917–1982

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