Regenzeit

Der Finnis River im Litchfield-Nationalpark (Australien) zur Trocken- und zur Regenzeit

Die Regenzeit bezeichnet im Jahresverlauf einen Zeitraum mit überdurchschnittlicher Niederschlagsmenge. Sie wird zwischen den Wendekreisen durch Zenitalregen verursacht.

Im Verlauf des Jahres wandert der Regengürtel dem Zenitalstand der Sonne folgend zwischen den beiden Wendekreisen, innerhalb derer es in der Nähe des Äquators somit zu zwei Regenzeiten pro Jahr kommt. Mit zunehmender Entfernung zum Äquator nähern sich diese Regenzeiten an und gehen zunächst in eine zweigipfelige Regenzeit über, bis sie sich schließlich nahe den Wendekreisen in eine eingipfelige Regenzeit münden.

Nördlich und südlich der Wendekreise kommt es normalerweise nur zu einer jährlichen Regenzeit, die sich abschwächt, je weiter man sich vom Äquator entfernt. In der gemäßigten Zone jenseits des 42. Breitengrades regnet es in allen Monaten des Jahres relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt, andere Einflüsse wie die Windverhältnisse, Höhe oder Vegetation beeinflussen das Regenaufkommen stärker als die jahreszeitlich bedingte Sonneneinstrahlung. Wo bewaldete Gebirge den Niederschlag begünstigen, wird es in der Höhe mehr regnen als in Tälern oder am Fuß von Gebirgen.

Siehe auch

 Wiktionary: Regenzeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

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