Robert Seppings

Sir Robert Seppings (* 1767 in Fakenham (Norfolk); † 25. September 1840 in Taunton) war ein britischer Schiffskonstrukteur.

1782 begann er eine Ausbildung in der Marinewerft von Plymouth. Im Jahr 1800, als er zum Master Shipwright Assistant aufstieg, erfand er eine Vorrichtung, die die im Trockendock vorzunehmenden Reparaturen an unteren Schiffsteilen erheblich verkürzten. Durch eine mehrteilige Keilkonstruktion im Trockendock wurde es möglich, viele Keile nach dem Festlegen des zu reparierenden Schiffs wegzuschlagen, so dass es durch das verbleibende Keilsystem gehalten wurde, die Arbeiter somit aber freien Zugang zum gesamten Kiel hatten und folglich schneller ihre Reparaturen durchführen konnten. Für diese Erfindung erhielt Seppings 1000 £ von der Admiralität und wurde entsprechend gefördert. 1804 wurde er zum Master Shipwright der königlichen Werft in Chatham ernannt.


Ansichten der Fregatte HMS Unicorn (1824) (Clip). Das Rundheck ist die äußerlich markanteste der seppingschen Innovationen

Trotz der vorherrschenden Scheu der Marineadministration vor Neuerungen gelang es ihm, wichtige Verbesserungen in den Methoden des Schiffbaus durchzusetzen. Insbesondere konnte er eine größere Längsfestigkeit seiner Schiffe durch den Einbau eines Systems von Diagonalstreben erreichen. Zudem modifizierte er die Konstruktion des Hecks und des Bugs, so dass diese gegenüber älteren Bauweisen strukturell stärker wurden und das Heck besser bewaffnet werden konnte.

Seppings wurde 1813 zum Surveyor of the Navy ernannt. 1818 erhielt er für seine Verdienste die Copley-Medaille, eine von der britischen Royal Society verliehene, hochdotierte Auszeichnung für Wissenschaftler aller Fachrichtungen.

1819 wurde er zum Ritter ernannt. Er nahm das Amt des Surveyors war, bis er sich 1832 zur Ruhe setzte. Er starb am 25. September 1840 in Taunton.

Quellen

© Dieser - Artikel zu Robert_Seppings stammt von Wikipedia und ist lizensiert unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Robert_Seppings , die Versionsgeschichte und die Liste der Autoren einsehen. © Dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.