Sporaden

Ägäis-Sporaden
Zentralpolynesische Sporaden (Line Islands)

Sporaden (griechisch Sporádes Σποράδες (f. pl.) ‚die Verstreuten‘, von spóros σπόρος ‚Samen, Korn‘) ist der Name einiger Inselgruppen. Seit der Antike wurden die ‚verstreuten‘ Inseln, die nicht zum ‚Kreis‘ der Inseln um Delos (den Kykladen, von gr. kyklos κύκλος ‚Kreis‘) in der Ägäis gehörten, als Sporaden bezeichnet.

Neuzeitlich werden auch die weit im Pazifik verstreuten Line Islands als Zentralpolynesische Sporaden bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Ägäis-Sporaden

Nördliche Sporaden

Die Nördlichen Sporaden, auch Magnesische Inseln genannt, umfassen rund 135 Inseln und Felseneilande östlich des griechischen Festlandes im Ägäischen Meer.[1]

Die Hauptinseln der Nördlichen Sporaden sind Skyros (Σκύρος), Skopelos (Σκόπελος), Skiathos (Σκιάθος) und Alonnisos (Αλόννησος).

Südliche Sporaden

Die Südlichen Sporaden umfassen über 170 Inseln, davon 30 bewohnte, vor der westanatolischen Küste. Ein großer Teil dieser Inseln bildet die griechische Präfektur und Inselgruppe Dodekanes, die auch historisch eine Einheit war. Die nördlichsten Inseln der südlichen Sporaden – Samos, Ikaria und Fourni – gehören dagegen zur Präfektur Samos. Einige kleinere Eilande gehören hoheitlich zur Türkei, andere sind zwischen Griechenland und der Türkei umstritten (z.B. Imia).

Die größten Inseln der Südlichen Sporaden sind Samos (Σάμoς), Ikaria (Ικαρία), Kos (Κως), Rhodos (Ρόδος) und Karpathos (Κάρπαθος).

Zentralpolynesische Sporaden

Die Zentralpolynesischen Sporaden (Line Islands) liegen im östlichen Zentralpazifik; sie gehören überwiegend zu Kiribati. Die elf Hauptinseln bzw. Atolle der Inselkette erstrecken sich über eine Strecke von nahezu 2.000 Kilometern.

Einzelnachweise

  1. Flora Sporadum, Universität Patras Fachbereich Biologie, Seite 6f (.pdf 5,0 MB), griechisch [1]
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