Sudanesisch-Arabisch
| Sudanesisch-Arabisch | ||
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Gesprochen in | Sudan sowie teilweise in: | |
| Sprecher | 18.986.000 (Stand 1991) | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache von | nirgendwo Amtssprache | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: | ar (Arabisch) | |
| ISO 639-2: | ara (Arabisch) | |
| ISO 639-3: | apd, ara (Makrosprache, Arabisch) | |
Sudanesisch-Arabisch ist ein arabischer Dialekt der in Sudan gesprochen wird und eine starke Ähnlichkeit zu den Dialekten Oberägyptens, aber auch des Hedschas aufweist. Er wird vor allem im Norden, Westen und Osten des Landes gesprochen. Sudanesisch-Arabisch gliedert sich in Unterdialekte. Der Dialekt, der in der Hauptstadtregion Khartum/Omdurman gesprochen wird, ist am stärksten verbreitet und wird auch in den anderen Regionen verstanden. Geschrieben wird in der Regel Hocharabisch.
Die Anzahl der Sprecher in Sudan beläuft sich auf rund 15.000.000 (Stand 1991), sowie rund 3.986.000 (Stand 1991) in Ägypten, Äthiopien, Eritrea und Saudi-Arabien.
Sudanesisch-Arabisch gilt als einer der am wenigsten erforschten arabischen Dialekte.
Inhaltsverzeichnis |
Eigenschaften
ج wird meist wie ein stimmloser palataler Plosiv (IPA: [c]), ق wie [g] ausgesprochen. Die Verneinung erfolgt wie in Saudi-Arabien mit vorgestelltem ma-, im Gegensatz zum Ägyptisch-Arabischen ohne zweites Verneinungselement -š.
Als typisch sudanesische Ausdrücke gelten: zōl (Mann), hassa (jetzt), bākir (morgen), šiggēš (wohin) (letztere zwei Wörter sind nur regional gebräuchlich).
Siehe auch
Literatur
- Randolph Galla: Kauderwelsch, Sudanesisch-Arabisch Wort für Wort, Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld, 1. Auflage, 1997, ISBN 389416302X