Vietnamesische Sprache
| Vietnamesisch | ||
|---|---|---|
Gesprochen in | Vietnam, USA, Kambodscha, Frankreich, Australien, Deutschland und einigen anderen Ländern | |
| Sprecher | Geschätzte 75 Millionen Muttersprachler, 10 Millionen Zweitsprachler | |
| Linguistische Klassifikation | ||
| Offizieller Status | ||
| Amtssprache von | Vietnam | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: | vi | |
| ISO 639-2: | vie | |
| ISO 639-3: | vie | |
Die vietnamesische Sprache (Vietnamesisch, Annamitisch, tiếng Việt (Hán Nôm: 聲越/㗂越), tiếng Việt Nam (聲越南/㗂越南), oder Việt ngữ (越語) ist die Amtssprache in Vietnam. Sie wird von etwa 75 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, davon etwa 70 Millionen Menschen in Vietnam und schätzungsweise sechs bis sieben Millionen Vietnamesen im Ausland.
Obwohl Vietnamesisch mit Chinesisch nicht urverwandt ist, besteht es im Wesentlichen aus Wörtern chinesischen Ursprungs. Dabei muss man zwischen den sinovietnamesischen und den vietnamisierten Wörtern unterscheiden. Erstere werden als einheimisch empfunden, obwohl sie eigentlich chinesischen Ursprungs sind.
Vietnamesisch ist eine tonale und monosyllabische Sprache (die kleinste Sinneinheit besteht aus nur einer Silbe). Aufgrund des jahrzehntelangen Vietnamkriegs und der darauf folgenden Abschottung des Landes bis in die 1980er Jahre gehört Vietnamesisch zu den linguistisch weniger erforschten Sprachen.
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Klassifikation
Die genetische Einordnung der vietnamesischen Sprache ist heute unumstritten, sie gehört zu den Mon-Khmer-Sprachen innerhalb der austroasiatischen Sprachfamilie. Dies geht auf die Sprachwissenschaftler Jean Przyluski und A.-G. Haudricourt zurück, die Vietnamesisch mit der Mường-Sprache (聲芒/㗂