Rolf Hädrich
Rolf Hädrich (* 24. April 1931 in Zwickau; † 29. Oktober 2000 in Hamburg) war ein deutscher Regisseur.
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Leben
Hädrich studierte in den Jahren 1949 bis 1954 Theaterwissenschaften und Geschichte. Während des Studiums war er Mitglied der Studentenbühne Berlin.
Nach dem Studium war er zuerst beim Hörfunk beschäftigt und danach Regieassistent bei Hans Fahrenburg. Weitere Regieerfahrung sammelte er bei Volker von Collande, Gustav R. Sellner und Ulrich Erfurth. Ab 1957 war er Oberspielleiter beim Fernsehen des HR.
Ab 1970 war er Leiter der Abteilung Fernsehspiel beim NDR. Er wurde zum Beispiel bekannt durch die Verfilmung Doktor Murkes gesammeltes Schweigen nach der gleichnamigen Vorlage von Heinrich Böll.
Neben seiner Regietätigkeit verfasste er auch Gedichte und Theaterinszenierungen. 1961 erhielt er den Lyrikpreis des SDR. Für die Regie in Mord in Frankfurt bekam er 1968 den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Ebenfalls 1968 erhielt er die Goldene Kamera, 1969 und 1974 den Adolf-Grimme-Preis.
Rolf Hädrich war dreimal verheiratet. Seine erste Frau war Johanna Dietrich, danach war er mit der Schauspielerin Ingmar Zeisberg verheiratet. Von 1991 bis zu seinem Tod war er mit der Historikerin Sybille Dralle verheiratet[1].
Weitere Verfilmungen (Auswahl)
- 1960: Die Friedhöfe, geschrieben von Marek Hlasko
- 1962: Die Revolution entlässt ihre Kinder, geschrieben von Wolfgang Leonhard
- 1963: Verspätung in Marienborn
- 1963: Warten auf Godot von Samuel Beckett
- 1964: Nach Ladenschluss
- 1972: Erinnerungen an einen Sommer in Berlin von Thomas Wolfe
- 1973: Das Fischkonzert und 1980 Das wiedergefundene Paradies, beide Stücke von Halldor Laxness
- 1975: Der Stechlin von Theodor Fontane
- 1980: Nirgendwo ist Poenichen von Christine Brückner
deutschen und englischen Version der Internet Movie Database Einzelnachweise
Personendaten NAME Hädrich, Rolf KURZBESCHREIBUNG deutscher Regisseur GEBURTSDATUM 24. April 1931 GEBURTSORT Zwickau STERBEDATUM 29. Oktober 2000 STERBEORT Hamburg
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